Stichwort: Weinverkostung

Toskana 2012

Vielleicht war es ja ein wirklich guter Jahrgang, der 2010er in der zentralitalienischen Region Toskana. So gut, wie in Bordeaux oder auch im Burgund. Aber natürlich ist es viel zu früh, ihn auch nur annähernd zu bewerten, denn mehr als zwei, drei Dutzend Chianti Classico konnten wir auch auf der diesjährigen Anteprima der drei toskanischen Anbaugebiete des Brunello, des Chianti Classico und des Nobile noch nicht probieren. Immerhin hinterließ dieser Chianti Classico einen ganz ausgezeichneten Eindruck, der allerdings von dem des 2007er Brunellos noch übertroffen wurde ... Unsere Topweine 

Verkostungsreport - enoverlag - 5.04.2012 - 0 Kommentare

Januar '12

Es gibt immer etwas zu feiern ... und deshalb stellen wir Ihnen zum Jahresbeginn auch noch einmal einen besonders feinen Champagner vor. Einen von der Klasse, die man auch nicht unbedingt kurz vor den ersten Böllern oder Raketen an Silvester öffnet. Außerdem finden Sie in unseren ersten Weinen des Monats 2012 eine Auswahl exzellenter Roter aus Südafrika, Bordeaux, Württemberg und der Toskana. Fast täglich werden uns Weine zur Beurteilung zugeschickt, die wir in unseren periodischen, themengebundenen Verkostungsberichten nicht berücksichtigen können. Deshalb haben wir diese Rubrik der "Weine des Monats" geschaffen, in der wir Ihnen Monat für Monat drei besonders gute bzw. besonders preiswürdige Weine vorstellen wollen - Weine, die in der Regel im deutschsprachigen Online-Handel erhältlich sind. "Weine des Monats" sind in unseren Verkostungen mit mindestens "drei Sternen" bewertet worden, im den meisten Fällen sogar mit vier oder fünf Sternen. Zwar bitten wir die Händler um Preisangaben und um eine gewisse Mindestverfügbarkeit der Weine, können aber für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr übernehmen. Durch Klick auf den Weinnamen suchen Sie in der Regel auf unserer Partnerseite weinpower.de nach Anbietern dieses Weins im Internet. 

Weine des Monats - enoverlag - 2.01.2012 - 0 Kommentare

Österreich - Rote Klasse 2009

Es sollte, nach dem zu urteilen, was uns Winzer und Weinbaufunktionäre berichtet hatten, einer der schönsten Rotweinjahrgänge überhaupt sein, und es war tatsächlich einer der schönsten. Nach unseren Durchschnittsnoten jedenfalls lag er noch ein Stück über den Jahrgängen 2002, 2004 oder auch 2006: Österreich hatte 2009 auf breiter Front herrliche Weine aus seinen Rotweinsorten hervorgebracht ... Unsere Topweine Es sollte, nach dem zu urteilen, was uns Winzer und Weinbaufunktionäre berichtet hatten, einer der schönsten Rotweinjahrgänge überhaupt sein, und es war tatsächlich einer der schönsten. Nach unseren Durchschnittsnoten jedenfalls lag er noch ein Stück über den Jahrgängen 2002, 2004 oder auch 2006: Österreich hatte 2009 auf breiter Front herrliche Weine aus seinen Rotweinsorten hervorgebracht.Besonders gut gerieten im Jahrgang 2009 Weine aus bzw. mit Zweigelt, der typischsten österreichischen Rotweinsorte, die in den 1920-er Jahren von Fritz Zweigelt an der Weinbauschule in Klosterneuburg aus Sankt-Laurent und Blaufränkisch gezüchtet wurde, und die heute als meist kultivierte Rotweinsorte Österreichs auf 6 480 ha (Stand von 2006) Rebfläche steht. (Fotos: E. Supp)

Verkostungsreport - enoverlag - 15.09.2011 - 0 Kommentare

Wine in two words - Weinkritik als Kommunikation oder Geheimsprache?

Natürlich wollte Eric Asimov, der Weinkritiker der New York Times, vor allem provozieren. In einem viel beachteten Beitrag auf den Onlineseiten der renommierten Tageszeitung hatte er im Februar behauptet, je detaillierter und genauer die Beschreibung von Weinen sei, desto unnützer sei die Information, die in solchen Beschreibungen übermittelt werde. Eigentlich, so Asimov, reichten zwei Worte, um jeden Wein ausreichend zu beschreiben ... (Oktober 2010) - Natürlich wollte Eric Asimov, der Weinkritiker der New York Times, vor allem provozieren. In einem viel beachteten Beitrag auf den Onlineseiten der renommierten Tageszeitung behauptete er im vergangenen Februar, je detaillierter und genauer die Beschreibung von Weinen sei, desto unnützer sei die Information, die in diesen Beschreibungen übermittelt werde. Eine kurze Auflistung, so Asimov, der herausstechenden geschmacklichen Eigenschaften des Weins, seines Gewichts, seiner Textur oder der Art der Aromen, sei für den Verbraucher weitaus hilfreicher als epische Detailbeschreibungen.

Editorial - enoverlag - 16.07.2011 - 2 Kommentare

Piemont 2011

Es war ein wahres Fest der Sinne, diese Verkostung, die ich eigentlich gar nicht hätte erleben dürfen, wäre es nach dem - wie auch immer motivierten - Willen der Organisatoren der jährlichen Verkostung Piemonteser Weine gegangen. Einer Verkostung, die ich selbst einmal Anfang der 1990er-Jahre angeregt hatte, zu der ich aber diesmal nicht eingeladen wurde. So musste ich also die mühevolle Prozedur auf mich nehmen und mir die Muster nach Hamburg kommen lassen. Und es hat sich gelohnt, vor allem, was den Barolo-Jahrgang 2007 betraf, ein Jahrgang, wie ich ihn in dieser Perfektion bisher nur selten erleben durfte ... Unsere Topweine 

Verkostungsreport - enoverlag - 2.05.2011 - 0 Kommentare

Billig oder teuer? Britische Wissenschaftler blamieren sich schon wieder

Woran es liegt, vermag ich nicht zu sagen. Dazu kenne ich den britischen Wissenschafsbetrieb zu wenig. Aber es ist schon auffällig, dass britische Wissenschaftler, wann immer es um das Thema Wein oder Alkohol geht, mit ihren "wissenschaftlichen" Methoden ins Schleudern zu geraten scheinen. Derzeit wieder mit einem Test, bei dem Probanden angeblich billige Weine genauso gut fanden wie teure ... von Eckhard Supp - Woran es liegt, vermag ich nicht zu sagen. Dazu kenne ich den britischen Wissenschafsbetrieb zu wenig. Aber es ist schon auffällig, dass britische Wissenschaftler, wann immer es um das Thema Wein oder Alkohol geht, mit ihren "wissenschaftlichen" Methoden ins Schleudern zu geraten scheinen. Derzeit wieder mit einem Test, bei dem Probanden angeblich billige Weine genauso gut fanden wie teure.

Blogeintrag - Eckhard Supp - 16.04.2011 - 0 Kommentare

Chenin blanc: Loire gegen Südafrika

Es war eine sehr schwierige Verkostung, vor allem, weil die Urteile so weit auseinandergingen, wie ich es - mit teilweise gleichen Verkosterpanels - schon lange nicht mehr erlebt habe. Aber: Es war nicht nur eine schwierige Verkostung, sondern auch eine auf höchstem Niveau. Ein Ländervergleich (eigentlich ja der Vergleich zwischen einem Land und einer Region, Südafrika und Loire), der sich absolut gelohnt hat. Dabei hatte Südafrika letztlich doch ziemlich eindeutig die Nase vorn, auch wenn der Abstand in unseren Augen nicht so gravierend war, wie von anderen Verkostern wahrgenommen ... zu den Weinen 

Weinhighlights - Eckhard Supp - 14.04.2011 - 1 Kommentare

Toskana 2011

Der Februar ist Toskanamonat, und das schon seit vielen Jahren. Noch nie aber hinterließen die Verkostungen in Florenz und Umgebung einen so widersprüchlichen Eindruck: Grandiose Weine gab es, ja! Und zwar so tolle und so viele, wie schon lange nicht mehr. Daneben aber gab es auch viel zu viel Mediokrität. Unser Fazit: Die Toskana muss ihre Zukunft erst noch entdecken ... Unsere Topweine 

Verkostungsreport - enoverlag - 21.02.2011 - 0 Kommentare

Grand Jury Européen degustiert Bordeaux Grands Crus 

Mit einer groß angelegten Blindverkostung von Weinen der Union des Grands Crus (Bordeaux) hat die Grand Jury Européen um Francois Mauss das Jahr 2003 abgeschlossen. Insgesamt 26 Juroren verkosteten den in der Presse nicht immer sehr enthusiastisch beschriebenen Jahrgang 1998 und kamen zu dem Schluss, dass die Weine insgesamt gesehen besser waren als ihr Ruf, vor allem, was die "Rive droite", d. h. des Libournais betrifft.

Newsartikel - enoverlag - 7.01.2004 - 0 Kommentare

Elektronischer Verkostungskünstler

Brasilianische Forscher sollen jetzt, einem Bericht des Spiegel zu Folge, eine elektronische Zunge konstruiert haben, mit der es möglich ist, sämtliche Geschmacksnuancen bei Getränken und Lebensmitteln zu analysieren. Alleine aufgrund der Geschmacksanalyse (süß, sauer, salzig und bitter) soll der neue Sensor in der Lage sein, Weine nach Rebsorte und Jahrgang voneinander zu unterscheiden. Ob er sie auch alleine nach diesen Kriterien zu erkennen und präzise zuzuordnen vermag, verraten die Erfinder nicht.

Newsartikel - enoverlag - 12.01.2002 - 0 Kommentare