Stichwort: Weinbeschreibung

Auf dem Schirm - Smartphone-App mit Tücken

"Er hat uns auf dem Schirm", jodelte ich, "vor uns müsste bald eine Linksbiegung ...". Doch da musste ich mich recht plötzlich aufs Nichtlanghinschlagen konzentrieren. Baumwurzel. Es schaut halt keiner mehr nach dem Rechten, im Wald. Ich blickte auf. Nichts. Na gut, nichts außer massenhaft Grün. Bäume - benadelt, beblättert -, Farne, Sträucher. Aber keine Ehefrau. Dafür, deutlich erkennbar, nur ein paar Meter vor mir: ein Linksknick des Weges. Hinter dem meine Frau bereits außer Sicht war ... von Andreas Bürgel (Querschläger) - "Er hat uns auf dem Schirm", jodelte ich, "vor uns müsste bald eine Linksbiegung ...". Doch da musste ich mich recht plötzlich aufs Nichtlanghinschlagen konzentrieren. Baumwurzel. Es schaut halt keiner mehr nach dem Rechten, im Wald. Ich blickte auf. Nichts.Na gut, nichts außer massenhaft Grün. Bäume - benadelt, beblättert -, Farne, Sträucher. Aber keine Ehefrau. Dafür, deutlich erkennbar, nur ein paar Meter vor mir: ein Linksknick des Weges. Hinter dem meine Frau bereits außer Sicht war.

Blogeintrag - enoverlag - 30.11.2011 - 0 Kommentare

Wine in two words - Weinkritik als Kommunikation oder Geheimsprache?

Natürlich wollte Eric Asimov, der Weinkritiker der New York Times, vor allem provozieren. In einem viel beachteten Beitrag auf den Onlineseiten der renommierten Tageszeitung hatte er im Februar behauptet, je detaillierter und genauer die Beschreibung von Weinen sei, desto unnützer sei die Information, die in solchen Beschreibungen übermittelt werde. Eigentlich, so Asimov, reichten zwei Worte, um jeden Wein ausreichend zu beschreiben ... (Oktober 2010) - Natürlich wollte Eric Asimov, der Weinkritiker der New York Times, vor allem provozieren. In einem viel beachteten Beitrag auf den Onlineseiten der renommierten Tageszeitung behauptete er im vergangenen Februar, je detaillierter und genauer die Beschreibung von Weinen sei, desto unnützer sei die Information, die in diesen Beschreibungen übermittelt werde. Eine kurze Auflistung, so Asimov, der herausstechenden geschmacklichen Eigenschaften des Weins, seines Gewichts, seiner Textur oder der Art der Aromen, sei für den Verbraucher weitaus hilfreicher als epische Detailbeschreibungen.

Editorial - enoverlag - 16.07.2011 - 2 Kommentare