<em>Von Eckhard Supp</em> - Spannend, angesichts der prekären Lage der deutschen Gourmet- und Weinpresse, hatte ich die Ankündigung der österreichischen Zeitschrift "Falstaff" aus dem vergangenen März gefunden, mit einer eigenen Ausgabe den maroden deutschen Markt erobern zu wollen. Spannend und mutig, aber skeptisch war ich dennoch! Das vor allem, weil ich die Vorstellungen, die Verleger Wolfgang Rosam anlässlich der ProWein vor einem kleinen Kreis von Winzern und Journalisten zum Besten gegeben hatte, ziemlich unausgegoren und vage fand ... Von Eckhard Supp - Spannend, angesichts der prekären Lage der deutschen Gourmet- und Weinpresse, hatte ich die Ankündigung der österreichischen Zeitschrift "Falstaff" aus dem vergangenen März gefunden, mit einer eigenen Ausgabe den maroden deutschen Markt erobern zu wollen. Spannend und mutig, aber skeptisch war ich dennoch! Das vor allem, weil ich die Vorstellungen, die Verleger Wolfgang Rosam anlässlich der ProWein vor einem kleinen Kreis von Winzern und Journalisten zum Besten gegeben hatte, ziemlich unausgegoren und vage fand. Nun ist das deutsche Falstaff da! Endlich! Unübersehbar - vor allem in Bahnhofsbuchhandlungen - und unüber"hör"bar wegen des großen Tamtams der letzten Tage in deutschen Print- und Onlinemedien, vor allem aber in Social Networks wie Facebook.
Blogeintrag - Eckhard Supp - 16.09.2010 - 2 Kommentare
Von Eckhard Supp - Nein, ich möchte mich hier nicht noch einmal über den Niedergang der Weinmedien auslassen, da ich glaube, dass zu diesem Thema genug gesagt ist. Wenigstens nicht ausführlich und nicht vorrangig! Und das, obwohl mir das – im Übrigen sehr nette und gute – Abendessen, zu dem die Mannschaft der österreichischen Zeitschrift “Falstaff” am Sonntagabend anlässlich des geplanten Einstiegs in den deutschen Markt – mit eigener Redaktion und eigenen Inhalten – noch einmal deutlich vor Augen geführt hat, dass in der Wein- und Gourmetpublizistik im Moment sehr viele Protagonisten schlichtweg im Trüben fischen.
Blogeintrag - Eckhard Supp - 23.03.2010 - 3 Kommentare
Von Eckhard Supp – Ein wenig merkwürdig komme ich mir schon vor, wenn ich zum wiederholten Male an dieser Stelle das Problem der sinkenden Auflagen einiger Printmedien aus dem Food- und Weinsegment aufgreifen muss. Aber: Chronistenpflicht bleibt Chronistenpflicht, und die aktuellen Zahlen sind teilweise so dramatisch, dass es fahrlässig wäre, nicht darüber zu informieren.
Blogeintrag - Eckhard Supp - 20.01.2010 - 8 Kommentare
Von Eckhard Supp – Ein merkwürdiger Bericht des Schweizerischen Klein Reports landete gestern aus Zürich kommend in meinem Posteingangsfach. “Gezerre um Schweizerische Weinzeitung” hieß es da in der Überschrift, und der Artikel berichtete von Irrungen und Wirrungen in der Schweizer Weinpublizistik, die auf’s Haar dem ähneln, was wir in den letzten Jahren auch in Deutschland erlebt haben. In einem längeren Gespräch mit Othmar Stäheli, der die Schweizerische Weinzeitung 28 Jahre lang geleitet hat, konnte ich heute morgen die Fakten im Wesentlichen verifizieren.
Blogeintrag - Eckhard Supp - 1.12.2009 - 0 Kommentare
Von Eckhard Supp – Wenige Tage nur ist es her, da habe ich hier… über die Krise bei den Printmedien, insbesondere im Genuss-Segment, berichtet und geschrieben: „Dasselbe (ihnen könnte die Luft ausgehen, E. S.) gilt für die noch verbliebenen drei oder vier Weinzeitschriften (v. a.
Blogeintrag - Eckhard Supp - 12.01.2009 - 0 Kommentare
Was schiefgehen kann, das geht auch schief - so könnte man die beiden Fehler meines letzten Editorials entschuldigen, aber das will ich hier gar nicht versuchen. Sie betrafen, peinlich, peinlich, beide auch noch dieselbe Zeitschrift: "Vinum / Alles über Wein". Dabei war der erste der beiden nur die Fortführung eines Fehlers, der ursprünglich der Vinumredaktion selbst unterlief ... Was schiefgehen kann, das geht auch schief - so könnte man die beiden Fehler meines letzten Editorials entschuldigen, aber das will ich hier gar nicht versuchen. Sie betrafen, peinlich, peinlich, beide auch noch dieselbe Zeitschrift: "Vinum / Alles über Wein". Dabei war der erste der beiden nur die Fortführung eines Fehlers, der ursprünglich der Vinumredaktion selbst unterlief. Der Name "Alles über Wein" sei sehr schnell wieder "vom Titelblatt verschwunden" hatte ich geschrieben, was auch - zumindest vorübergehend - den Tatsachen entsprach.
Editorial - Eckhard Supp - 13.06.2006 - 0 Kommentare
Es war vorhersehbar! Allem Triumphalismus zum Trotz, mit dem im vergangenen Jahr die Fusion von "Alles über Wein" und "Vinum" gefeiert wurde, hat sich eingestellt, was sich einstellen musste: Die "harte" Verkaufsauflage (nur Abonnement und Einzelverkauf zählen im Verlagsgeschäft wirklich) des neuen Vinum - der Name "Alles über Wein" ist ja trotz anfänglicher Versuche und Versprechen, schneller wieder vom Titelblatt verschwunden, als selbst die skeptischsten Kritiker das vorhergesagt hatten - liegt mitnichten auf dem erwartet hohen Niveau ... Es war vorhersehbar! Allem Triumphalismus zum Trotz, mit dem im vergangenen Jahr die Fusion von "Alles über Wein" und "Vinum" gefeiert wurde, hat sich eingestellt, was sich einstellen musste: Die "harte" Verkaufsauflage (nur Abonnement und Einzelverkauf zählen im Verlagsgeschäft wirklich) des neuen Vinum - der Name "Alles über Wein" ist ja trotz anfänglicher Versuche und Versprechen, schneller wieder vom Titelblatt verschwunden, als selbst die skeptischsten Kritiker das vorhergesagt hatten - liegt mitnichten auf dem erwartet hohen Niveau.
Editorial - Eckhard Supp - 28.04.2006 - 0 Kommentare
Ein Management-Buy-out sei geplant - so wollten es die Gerüchte zum Schicksal der Traditionszeitschrift "Alles über Wein", die noch vor wenigen Tagen am Rande der VDP-Verkostungen in Wiesbaden kursierten hatten. Statt dessen wurde es jetzt doch schlicht und ergreifend ein Verkauf, und das auch noch an den Hauptkonkurrenten, die Schweizer Weinzeitschrift "Vinum" ... Ein Management-Buy-out sei geplant - so wollten es die Gerüchte zum Schicksal der Traditionszeitschrift "Alles über Wein", die noch vor wenigen Tagen am Rande der VDP-Verkostungen in Wiesbaden kursierten hatten. Statt dessen wurde es jetzt doch schlicht und ergreifend ein Verkauf, und das auch noch an den Hauptkonkurrenten, die Schweizer Weinzeitschrift "Vinum", deren deutsche Ausgabe in den letzten Jahren mehr schlecht als recht vor sich hingedümpelt hatte.
Editorial - Eckhard Supp - 1.09.2005 - 0 Kommentare
Die Schweizer Weinzeitschrift VINUM, die zuletzt in fünf mehr oder unterschiedlichen Sprach-/Länderausgaben herausgegegeben wurde (Deutschland, Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien), soll offenbar in Zukunft in ganz Europa mit harmonisierte, d. h. einheitlichem Inhalt erscheinen. Dieser Schritt könnte eine Folge der Tatsache sein, dass es in den letzten Jahren nicht gelang, außerhalb der Schweiz wirklich marktrelevante und rentable Länderausgaben aufzubauen.
Newsartikel - enoverlag - 1.12.2004 - 0 Kommentare
Während der Großteil der Kommentatoren den Bordeaux-Jahrgang 2002 mit eher kritischen Kommentaren bedachte, hat die schweizerische Zeitschrift Vinum gleich drei Weine des Jahrgangs mit absoluten Traumnoten (19/20) bedacht: Es sind Château Latour, Château Lafite Rothschild und Château Lafaurie Peyraguey. Als Begründung für diese abweichende Einschätzung schreibt Vinum: "Die beiden Cabernet-Sorten bestimmen vielerorts die Assemblagen. Deren Qualitäts ist aber vielerorts ungewöhnlich gut.
Newsartikel - enoverlag - 9.06.2003 - 0 Kommentare