Stichwort: Venetien

Kurz und bündig: Custoza

Zu kompliziert, zu wenig eingängig: Das ist wohl das Urteil, zu dem die Verantwortlichen des Weinbaukonsortiums des Bianco di Custoza in der italienischen Region Venetien bezüglich des Namens ihrer Herkunftsbezeichnung gekommen sind. Jedenfalls haben sie sich jetzt entschlossen, ihren Wein, der am südlichen Gardasee erzeugt wird, in Zukunft nur noch kurz und bündig als Custoza zu vermarkten, was laut DOC-Statuten bereits in der Vergangenheit möglich, aber nicht sehr verbreitet war,

Newsartikel - enoverlag - 5.04.2012 - 0 Kommentare

Amarone & Co.

Dieser Verkostungsreport hätte auch zu einem totalen Desaster werden können. Die Idee, nach längerer Zeit einmal wieder die Weine des Valpolicella-Gebiets zu verkosten, war entstanden, als wir die Einladung zur "Amarone-Anteprima" erhielten. Was wir nicht wussten: An der Anteprima in Verona nahm das beste Dutzend Erzeuger gar nicht erst teil, da es seit mehr als einem Jahr mit dem Weinbauverband über Kreuz liegt und seine eigenen Brötchen backt. Zum Glück konnten wir dann letztlich doch die Weine praktisch aller relevanten Erzeuger verkosten. Heraus kam ein Bild voller Licht und voller Schatten ... Unsere Topweine Dieser Verkostungsreport hätte auch zu einem totalen Desaster werden können. Die Idee, nach längerer Zeit einmal wieder die Weine des Valpolicella-Gebiets zu verkosten, die ich aus meiner Zeit beim italienischen Weinführer Gambero Rosso gut kannte, war entstanden, als ich die Einladung zur "Amarone-Anteprima" erhielt, einer Veranstaltung, die analog zu den Vorbildern im Piemont und der Toskana seit einiger Zeit alljährlich im Januar veranstaltet wird. Was ich nicht wusste: An der Anteprima in Verona nahm das beste Dutzend Erzeuger gar nicht erst teil

Verkostungsreport - Eckhard Supp - 15.02.2012 - 0 Kommentare

Quintarelli - Ein Großer sagt Ciao!

Italiens Weinwelt trauert um Giuseppe Quintarelli, den Doyen und Großmeister des Valpolicella-Gebiets bei Verona (Venetien), der heute im Alter von knapp 85 Jahren verstarb. "Bepi", wie ihn seine Freunde nannten, war nicht nur als legendärer Erzeuger von Valpolicella und Amarone, sondern auch als Mensch Vorbild für viele ... von Eckhard Supp - Italiens Weinwelt trauert um Giuseppe Quintarelli, den Doyen und Großmeister des Valpolicella-Gebiets bei Verona (Venetien), der heute im Alter von knapp 85 Jahren verstarb. Das jedenfalls lese ich gerade im Blog des italienischen Weinjournalisten Franco Ziliani. "Bepi", wie ihn seine Freunde nannten, war nicht nur als legendärer Erzeuger von Valpolicella und Amarone, sondern auch als Mensch Vorbild für viele. Ich selbst habe Quintarelli schon Ende der 1980er-Jahre kennengelernt, als ich die Weine der Provinz Verona für den italienischen Weinführer Gambero Rosso verkostete, und werde mich noch lange an meinen letzten Besuch vor ziemlich genau 10 Jahren erinnern.

Blogeintrag - enoverlag - 15.01.2012 - 0 Kommentare

Allegrini degradiert seine Weine - Protest gegen Verbot von Schraubverschlüssen

Das Veroneser Weingut der Geschwister Allegrini hat jetzt beschlossen, seine Weine nicht mehr unter der Herkunftsbezeichnung Valpolicella Classico, sondern nur noch als einfachen Valpolicella zu vermarkten. Damit will man gegen die Tatsache protestieren, dass die DOC-Vorschriften des Classico wie in vielen italienischen Regionen die Nutzung von Naturkorken vorschreiben und keine alternativen Verschlüsse zulassen.

Newsartikel - enoverlag - 14.04.2008 - 0 Kommentare

Bolla wird zur ersten italienischen Staatskellerei

Eine der bekanntesten italienischen Kellereien, Bolla in Verona/Pedemonte, die in den letzten Jahren zum Imperium der US-Gruppe Brown Forman gehört hatte, ist jetzt definitiv in italienischen Besitz zurückgekehrt. Nachdem bereits Ende 2006 der Gruppe Italiano Vini (GIV) in Calmasino am Gardasee Bolla den Amerikanern wieder abgekauft hatte, wurde jetzt mit dem staatlichen Istituto Sviluppo Agroalimentare ein Joint-venture gebildet, an dem der GIV 51,2 %, der Staat 48,8 % halten. Der staatliche Anteil an dem Joint-venture wird mit etwa 10 Mio.

Newsartikel - enoverlag - 12.08.2007 - 0 Kommentare

Soave Superiore DOCG

Etwa 500.000 Flaschen wird die Produktion des ersten Jahrgangs der neuen italienischen DOCG Soave Superiore umfassen, die auf der kommenden Vinitaly offiziell vorgestellt werden soll. Der Wein stammt von insgesamt 123 Hektar Rebfläche von 79 Winzern, die in diesem Jahr ihre Klassifizierung erhielten. Einige der namhaften Erzeuger des Gebiets werden jedoch keinen Superiore DOCG in den Handel bringen, da sie die neuen Regularien ablehnen.

Newsartikel - enoverlag - 23.03.2003 - 0 Kommentare

Masi investiert in der Toskana

Das Veroneser Weinhaus Masi und Pieralvise Serego Alighieri haben gemeinsam ein neues Weingut im toskanischen Montecucco gekauft und wollen hier in Zukunft bis zu 500.000 Flaschen aus Sangiovese, Canaiolo und Colorino keltern. Die Valpolicella-Weine aus den Weinbergen im Besitz des Dante-Erben wurden schon in der Vergangenheit von Masi gekeltert und vermarktet. Das neue Joint-venture umfasst 80 Hektar Weinbergsfläche und soll 2005 den ersten Wein auf den Markt bringen.

Newsartikel - enoverlag - 8.10.2001 - 0 Kommentare

Soave jetzt DOCG

Nach der 1993 erfolgten, mehr als fragwürdigen Aufwertung des Asti in den Rang eines DOCG(Denominazione di Origine controllata e garantita)-Weins haben Italiens Weinkontrollbehörden jetzt nachgelegt. Mitte Juli entschieden sie, auch dem weißen, venetischen Massenwein Soave dieselbe Auszeichnung zukommen zu lassen. Von den bisher 15.500 Hektar DOC-Fläche wurden etwa 11.000 - angeblich nur Hanglagen (sic!) - der neuen DOCG-eingegliedert. Der erlaubte Höchstertrag für diese Flächen liegt in Zukunft bei 75 Hektolitern gegenüber den bisherigen 100.

Newsartikel - enoverlag - 24.08.2001 - 0 Kommentare

Protest der Ripasso-Winzer im Valpolicella-Gebiet

Gegen die Entscheidung der römischen Bürokratie, der Bezeichnung "Ripasso" - damit ist die Nachgärung des roten Valpolicella auf den Trestern des Amarone gemeint - keinen DOC-Status zu verleihen und sie deshalb auch nicht auf Valpolicella-Etiketten zuzulassen, haben in bisher nie gesehener Einmütigkeit jetzt die selben Winzer des Anbaugebiets protestiert, die sich noch bei der Frage der Aufwertung des Amarone zum DOCG-Wein mit ihrer Zerstrittenheit selbst Knüppel zwischen die Beine geworfen hatten.

Newsartikel - enoverlag - 7.08.1999 - 0 Kommentare

DOCG-Träume von Gavi und Amarone

Zweien der bekanntesten italienischen Weine wurde die Erhebung in den D.O.C.G.-Adelsstand vorläufig verwehrt. Sowohl der Amarone aus Venetien, als auch der piemontesische Gavi werden sich bis auf absehbare Zeit mit der D.O.C.-Zweitklassigkeit begnügen müssen, können aber einen erneuten Antrag auf Anerkennung beim nationalen D.O.-Kommitee stellen. Im Falle des Amarone war der Streit um die genaue Festlegung der D.O.C.G.-Zone Grund für die Entscheidung des Kommitees.

Newsartikel - enoverlag - 25.04.1998 - 0 Kommentare