Mit Wein und Kunst verbindet sich der Name Dornier, der in den letzten Monaten eher unrühmlich in die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse geraten war, nicht unbedingt. Dennoch haben beide ganz unmittelbar und direkt mit Dornier zu tun, mit Christoph Dornier, dem bekannten Maler, der seine Kunst-Kollektion jetzt um eine nicht weniger gelungene Sammlung südafrikanischer Spitzenweine ergänzt hat. |

Dorniers Weine gehörten zu den Überraschungen der diesjährigen Südafrika-Wineshow im Mainzer Hyatt-Hotel, wo sie viel Aufsehen erregten. Dabei ist es noch nicht einmal ein Jahr her, dass der Künstler seine ersten Weine vorstellte. Zuvor hatte der 1938 geborene Deutsch-Schweizer vom Bodensee nur mit seinen Gemälden von sich reden gemacht, in denen er ungewöhnlich gegenständlich und figürlich Gegensätze wie Heiterkeit und Ernst, Tag und Nacht, Erde und All thematisiert.
1995 begann Dornier, sich für Südafrikas Weine zu interessieren und kaufte das erste seiner inzwischen drei Weingüter mit insgesamt 70 Hektar Rebfläche im Gebiet von Stellenbosch am Kap der Guten Hoffnung. Die Wahl der benachbarten Güter verriet schon damals die glückliche Hand: in einer Höhe von 170 bis 200 m ü. M. gelegen, profitieren die Rebflächen von den kühlen Winden, die aus der False Bay nach Stellenbosch herüber wehen. Tiefe, rote und gelbe Granit-Verwitterungsböden bilden ein ideales Feuchtigkeits-Reservoir, was die Trauben stressfrei reifen lässt.


Dorniers Sortenspiegel ist typisch für einen Großteil der modernen, südafrikanischen Weingüter der jüngeren Generation wie Mont du Toit, Mont Destion oder Ken Forrester: Shiraz, Pinotage, Cabernet Sauvignon und Chenin blanc werden ergänzt durch Cabernet franc, Merlot, Semillon und Sauvignon blanc.
Wie die Gemälde, so auch die Weine: farbintensiv, vielschichtig und von reicher Textur! Das zeigten auch die drei Gewächse, die in Mainz präsentiert wurden. Der vielleicht schönste der drei war ein Cabernet Sauvignon des 2001er Jahrgangs, der reife Frucht mit Pflaumen, Cassis und Schokolade in der Nase zeigte, und am Gaumen von großen, reifen Tanninen exzellent strukturiert war , hinterlegt mit viel süßem Extrakt - einer der besten, wenn nicht gar der beste Wein der Show.
Nicht viel schwächer war auch der Merlot des selben Jahrgangs, der in einer Fassprobe präsentiert wurde und von dichtem, süßem Extrakt geprägt war. Auch die Fassprobe des 2001er Shiraz überzeugte voll und ganz. Alle drei Weine zeigten, dass auch in Südafrika bei voller physiologischer Reife gelesen werden kann, was nicht überall selbstverständlich ist.
Winemaker Ian Naudé, der in Europa, den USA und Neuseeland arbeitete, bevor er wieder in die südafrikanische Heimat zurückkehrte, hat mit den drei Roten eine exzellente Probe seines Könnens abgelegt, die für die Zukunft mehr erwarten lässt. Da die Gesamt-Rebfläche der Dornier'schen Güter bis 2003 auf insgesamt 100 Hektar vergrößert werden soll, kann man davon ausgehen, den Namen Dornier in den nächsten Jahren immer häufiger im Zusammenhang mit Wein erwähnt zu finden.

Die Werke können unter www.dornier.ch/home.html bewundert werden.
Dornier Wines, P. O. Box 7518, STELLENBOSCH 7599, Südafrika, Tel: 021-8800557, Fax: 021-8801499, e-mail: info@dornierwines.co.za, Website: www.dornierwines.co.za, zu beziehen über: Weingenuss aus Südafrika - Kloos & Kloos, im Internet: www.afrika-wein.de
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| @@ Weingut Winkler-Hermaden - Südoststeiermark (Österreich) Schloß Kapfenstein - 8353 Kapfenstein 105 Tel: 03157-2322, Fax: 03157-23224, E-Mail: weingut@winkler-hermaden.at, Homepage: www.winkler-hermaden.at Besitzer: Georg Winkler-Hermaden Weinbergslagen: in Kapfenstein: Kirchleiten, Schlosskogel, Rosenleiten, Hinteregg, Winzerkogel, in Klöch (Domäne Stürgkh): Hochwarth, Ölberg Rebsorten: Sauvignon blanc, Gewürztraminer, Welschriesling, Weißburgunder, Morillon, Grauburgunder, Traminer, Riesling, Zweigelt, Merlot, Spätburgunder, St. Laurent, Cabernet Sauvignon Weinnamen: Olivin, Hermada, Caphenstein jährliche Flaschenfüllung: 180.000 Finden Sie Weingut Winkler-Hermaden auf Google Maps | |
| Anzeige Das Weingut liegt im Südosten der Steiermark, mitten im Steirischen Vulkanland, nur wenige Kilometer von der slowenischen und ungarischen Grenze entfernt. Die Weingärten Winzerkogel, Kirchleiten, Schlosskogel, Rosenleiten und Hinteregg sind auf den steilen Abhängen eines Vulkankegels angelegt. Seit dem Jahrgang 2004 werden zusätzlich die Weingärten Hochwarth und Ölberg des Gräflich Stürgkh'schen Weingutes (Domäne Stürgkh) in Klöch bewirtschaftet. Unsere Familie, in deren Besitz sich die Wehrburg aus dem 11. Jahrhundert befindet, führt das Gut seit 1918. 13 verschiedene Sorten wachsen auf einer Fläche von 35 Hektar. Ein Schwerpunkt unserer Produktion liegt auf Sauvignon blanc und den Burgundersorten (Morillon, Weißburgunder, und Grauburgunder), der andere liegt, ungewöhnlich für die Steiermark, auf Rotwein (Blauer Zweigelt, Pinot noir, Cabernet Sauvignon, Merlot und St. Laurent). Welschriesling als die bekannteste steirische Sorte und als besondere Spezialität unseres vulkanischen Bodens sowie Traminer und Gewürztraminer runden das Sortiment ab. Durch qualitätsorientierten Schnitt, möglichst naturnahe Bewirtschaftung, Traubenausdünnen, intensive Laubarbeit und Mengenbegrenzung versuchen wir, den optimalen Reifegrad jeder Sorte zu erreichen. Selektive Handlese, schonende Traubenverarbeitung und möglichst wenige Eingriffe in den darauf folgenden Ausbau der Weine ist unsere Devise, um den typischen Charakter der jeweiligen Sorten zu erhalten. Unsere besten Rotweine, aber auch ausgesuchte Weißweine werden seit einigen Jahren in Barriques ausgebaut. Das Holz, aus dem die kleinen Eichenfässer gemacht werden, stammt aus dem eigenen Wald auf dem Kapfensteiner Kogel. | ||
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