Südafrikas Weinexport hat in den ersten acht Monaten des Jahres viel Licht, aber auch etwas Schatten gesehen. So sank der Weinexport insgesamt leicht von 2,56 Mio auf 2,54 Mio hl, wobei vor allem der Traditionsmarkt Großbritannien Federn lassen musste. Hier gingen die importierten Mengen von 0,87 Mio auf 0,75 Mio hl zurück, wobei dieser Rückgang vor allem gefüllte Ware betraf (von 0,61 auf 0,48 Mio hl), die Bedeutung der Fassware am Gesamtexport also wuchs.
Deutlich besser entwickelte sich der deutsche Markt, auf dem sowohl die Gesamtmenge (von 4,66 Mio auf 5,15 Mio hl), als auch - und zwar überdurchschnittlich - die gefüllte Menge (von 1,01 Mio auf 1,38 Mio hl) zulegen konnte. Dabei gilt es aber zu berücksichtigen, dass Deutschland, insgesamt mit großem Abstand zum Dritten auf dem zweiten Platz der SA-Abnehmer, traditionell immer einen sehr hohen Anteil an Fassware aus Südafrika importiert hat.
Während beim Gesamtexport die Abnehmerländer Irland, Japan, Kenya, die Arabischen Emirate, Nigeria und Thailand zulegen konnten, mussten neben Großbritannien auch Frankreich und Russland Federn lassen. Fast schon dramatisch fiel der Rückgang bei Neuseeland (von 5,3 Mio auf 0,96 Mio) und Angola (von 5,3 Mio auf 0,76 Mio hl) aus. Bei den gefüllten Weinen entwickelten sich neben Deutschland vor allem Kanada, Japan, Kenya, die UAE, Nigeria, China und - Überraschung! - Russland wie auch Frankreich positiv.
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