Mit einem sicher nicht ganz freiwillig unternommenen Experiment versucht die US-Kaffeekette Starbucks von diesem Herbst an mögliche Strategien für die Zukunft zu finden. Die Kette war erst jüngst durch Initiativen anderer Systemgastronomen unter Druck geraten, die in ihren Niederlassungen auch Kaffee und Kuchen anboten (z. B. McDonalds mit McCafé). Das erste Starbucks-Kaffee der neuen Art wird in Seattle eröffnet und nicht nur ansprechender eingerichtet sein - neue Farben, bequemere Möbel, ein "Kaffee-Theater" in der Mitte des Raums etc. - sondern auch Weine des amerikanischen Nordwestens, Bier von Mikrobrauereien der Stadt und verschiedene Speisen anbieten. Alles in allem ein Konzept mit deutlich regionaleren Aspekten als bisher. Für die Winzer sicher ein willkommener neuer Absatzkanal, und man darf jetzt schon gespannt darauf sein, ob die deutschen Winzer diese neue Chance wahrnehmen werden, wenn sie sich auch in Deutschland bieten sollte.
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