Im Unterschied zu den ihren italienischen und französischen Nachbarn haben die Schweizer im vergangenen Jahr wieder mehr Wein getrunken. Pro Kopf der Bevölkerung waren es ca. 50 Flaschen, wobei die Zunahme besonders bei Importweinen mit 7,8 % beträchtlich war - ausländischer Wein hält jetzt einen Anteil von 62 % am Gesamtkonsum. Schweizer Weißweine legten dagegen nur um 2, Rote um 4,2 % zu.
Die Schweizer Rebfläche blieb mit 14.942 ha in den letzten Jahren fast unverändert (2004 = ca. 15.000 ha), und auch hier überwiegen rote Sorten (58 %) gegenüber den weißen. Schuld an der ungleichmäßigen Entwicklung zwischen eigenen und importierten Weinen war 2010 auch die Tatsache, dass die Produktionsmengen gegenüber 2009 um 7,4 % auf nur 1,03 Mio. hl sanken, wie tagesspiegel.ch berichtet.
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