WorldWine News

Italien mit historisch niedriger Erntemenge

(29.11.2011) -   0

Die Weinernte 2011 war in Italien vermutlich eine der schwächsten der letzten Jahrzehnte, wie die Unione Italiana Vini jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gab. Nur etwas mehr als 42 Mio. hl sollen landesweit gekeltert worden sein, was gegenüber dem ebenfalls nicht üppigen Resultat von 2010 einen Rückgang von etwa 10 Prozent bedeutet. Nur 1957 und 2007 war auf dem Stiefel noch weniger Wein durch Tanks und Pressen geflossen. Der Grund für diese Entwicklung ist nicht nur in klimatischen Umständen zu suchen, sondern auch der Tatsache geschuldet, dass in den letzten drei Jahren etwa 30.000 ha Rebfläche gerodet wurden. Vor allem Apulien, Sizilien und die Emilia Romagna waren von diesen Rodungen betroffen, die in Apulien sogar etwa 12 Prozent der Gesamtrebfläche betrafen. Den stärksten Rückgang der Erntemengen verzeichneten die Basilikata und Sizilien (je - 20 %) sowie die Abruzzen (- 17 %) während im Aostal und in Lugurien mehr Wein als im Vorjahr erzeugt wurde. In der Toskana und im Piemont betrug der Rückgang etwa 5 Prozent.

Sie können unsere Arbeit durch eine Spende unterstützen.



Kommentieren Sie diesen Artikel / Your comment

Kommentare nicht registrierter und angemeldeter Benutzer müssen von der Redaktion freigeschaltet werden und sind erst dann sichtbar. Anynome Kommentare werden nicht akzeptiert. Um über Antworten auf Ihren Kommentar benachrichtigt werden zu können, müssen Sie ebenfalls als Benutzer registriert und angemeldet sein / Comments of users that are not registered and logged in, must be authorized by our editors before being displayed. Anonymous comments will not be accepted. To be informed about reactions on your comments you also need to be registered and logged in.