Jean-Charles Boisset, Eigentümer der größten Kellerei des Burgunds, die gleichzeitig eine der größten Frankreichs ist, hat sich durch den Zukauf eines Großteils der Gruppe seines Mitbewerbers und langjährigen Freundes Robert Skalli im Rennen um den Spitzenplatz unter den größten französischen Weingruppen eine neue Ausgangsposition verschafft. Dass Robert Skalli verkaufen wollte, war bereits seit längerer Zeit im Gespräch, als möglicher Käufer wurde allerdings meist der Name Castel kolportiert, die größte französische Kellerei, die noch Anfang dieses Jahres Patriarche in Beaune gekauft hatte.
Zur Verkaufsmasse, für die Boisset geschätzte 30 Mio. EUR auf den Tisch gelegt haben soll, gehören zwar wichtige Marken wie Caves Saint-Pierre oder Fortant de France, nicht aber die korsischen Teile des Skalli-Imperiums und die kalifornische Kellerei St Supéry im Napa Valley.
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