Er war der Doyen der Wachauer Winzer: Josef Jamek ist vor einer Woche im Alter von 91 Jahren verstorben. Jamek hatte das 1910 von seinem Vater gegründete Familienweingut in Joching, einem Ortsteil von Weißenkirchen, nach dem Zweiten Weltkrieg ausgebaut und sich besonders in den Zeiten der Auslesemanie (Stichwort: Glykolskandal) als Verfechter weitgehend naturbelassener Gewächse einen Namen gemacht. In den letzten Jahrzehnten waren Jameks Weine nicht immer unumstritten, konnten jedoch seit der Jahrtausendwende wieder an die einstigen Qualitäten anknüpfen.
Kommentare
Musst du denn unbedingt in
Musst du denn unbedingt in einem Nachruf auf einen, der immer für naturnahen Wein-Ausbau gelebt hat, den Skandal aufwärmen? Wer das quer liest, verbindet Jamek mit Glykol. Das tut ihm vermutlich im Grab noch weh.
LG Knalli
Knalli, Deine empfindliche
Knalli, Deine empfindliche österreichische Seele in allen Ehren, aber ich denke, die deutsche Sprache ist in diesem Fall so unzweideutig, wie es nur eine Sprache sein kann. Ich habe die Notiz jetzt mal drei "unverdächtigen" Leuten - ich gestehe: alle drei waren Deutsche - vorgelesen. Es hat nicht ein einziger den Zusammenhang zwischen Jamek und Glykol gesehen, den Du mir unterstellen willst. Ach, und noch etwas: Diese Notiz war kein (!) Nachruf, sondern ein Newsartikel.
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