Mit einer Steigerung des weltweiten Champagnerabsatzes um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (auf insgesamt 319,5 Mio. Flaschen), hat Frankreich erstmals wieder fast so viel seines Prestigepricklers verkauft wie um die Jahrtausendwende. Einen großen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung leisteten der deutsche und der österreichische Markt. In Deutschland, dem drittgrößten Exportmarkt, legten die Champagnerimporte um 21,6 % auf 13,3 Mio. Flaschen zu - blieben damit allerdings immer noch deutlich hinter den 17,5 Mio. von 1999 und den 14,2 Mio. von 2000 zurück -, und in Österreich betrug das Mengenwachstum sogar 64,4 % (1,2 Mio. Flaschen). Das kleine Österreich importierte damit 2010 so viel Champagner wie die so hochgelobten "neuen" Riesenmärkte China und Russland zusammen. In Frankreich selbst konnten nur 2,34 % mehr abgesetzt werden als 2009, wodurch der Anteil des französischen Markts am weltweiten Champagnermarkt von 61,7 auf 57,9 % sank.
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