Einer Studie von Atout France zu folge, die demnächst veröffentlicht werden soll, hat sich der Weintourismus in der Grande Nation seit 2002, kräftig entwickelt. Die Zahl der Weingüter, die Besucher in ihre Keller lassen, ist von 5.000 auf 10.000 gestiegen, die Zahl der Besucher im gleichen Zeitraum von 7 auf 10 Millionen pro Jahr - bei insgesamt 24 Millionen Menschen, die Frankreichs Weinbauregionen jährlich besuchten. Von den 10 Millionen Weinfreunden kamen 39 % aus dem Ausland, Belgier und Engländer allen voran, gefolgt von Holländern, US-Amerikanern, Deutschen und Schweizern. Etwa 16 % dieser Besucher waren ausgesprochene Weinprofis, 20 % interessierten sich für Wein und Gastronomie, 40 % für den Wein und die Landschaft und 24 % vor allem für Landschaft und Kultur, aber nur nebenbei für den Wein. Am stärksten frequentiert waren dabei die Keller in der Aquitaine (Bordeaux), im Elsass, im Burgund und in der Champagne. Das lässt erahnen, dass andere Regionen mit starkem Tourismus auf diesem Gebiet noch große Wachstumspotenziale haben.
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