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WorldWine Highlights:
Marcobrunn
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Februar
2008
Mit
einer
großartigen
Selektion
von
Rieslingen
der
weltberühmten
Lage
Marcobrunn
im
Rheingau
war
Betriebsleiter
Peter
Barth
vom
Domänenweingut
Schloss
Schönborn
in
den
Hamburger
Hafenclub
gekommen.
Die
Reihe
der
insgesamt
26
Weine,
die
er
einer
Gruppe
von
Online-Journalisten
vorstellte,
reichte
vom
aktuellen
2007er
Ersten
Gewächs
bis
zurück
zur
1963er
Spätlese.

Schloss
Schönborn
Auffällig
war
bei
der
Probe,
wie
unterschiedlich
sich
die
Weine
der
einzelnen
Jahrzehnte
darstellten:
Während
die
1960er
und
1970er
von
teilweise
grandioser
Qualität
und
überraschender
Frische
waren,
boten
die
1980er-Jahrgänge
auch
viel
Mittelmaß
-
vielleicht
ein
Resultat
der
Flurbereinigung,
die
auch
den
Marcobrunn
in
den
siebziger
Jahren
erreichte.
Erst
in
den
1990er
Jahren
erreichten
die
Qualitäten
dann
wieder
ihr
gewohnt
hohes
Niveau,
und
die
Jahrgänge
seit
1999,
die
mit
Ausnahme
des
2000ers
vollständig
vorgestellt
wurden,
zeigten
zum
Teil
wieder
großartige
geschmackliche
Eigenschaften.
Die
15
schönsten
Weine
der
Probe
stellen
wir
Ihnen
hier
vor.

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1999
Erstes
Gewächs:
schönes Gelbstroh, üppige Kräuterwürze in der Nase, gute aromatische Tiefe, dicht, fest, saftig, Kraft vom Alkohol und sehr gute Länge im Abgang, war schon bei der Vorprobe einer der besten Jahrgänge des Schönbornschen Marcobrunn und bestätigt das auch in dieser Probe
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*****
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1976
Spätlese:
frisches, dichtes Grüngelb, tolle Zitrus-Honigaromen, Saft, Stoff und noch viel Struktur am Gaumen große aromatische Länge im Abgang, großartiger Wein
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*****
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1996
Erstes
Gewächs:
sehr helles, frisches Grünstroh, Mineralik und Spuren von Apfel und Orange im Duft, fest, frisch, saftig am Gaumen, der Wein hat noch Zukunft
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*****
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1978
Kabinett:
ungewöhnlich frisches Grüngelb, verhaltene Mineralik und Weihnachtsgewürze in der Nase, tolle, saftige und frische Konsistenz, große Eleganz, einer der schönsten Weine der Verkostung
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*****
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Verkostungsreport:
Navarra
Gute
6
Jahre
lag
unser
letzter,
recht
kleiner
Verkostungsbericht
über
die
Weine
der
nordspanischen
Navarra
bereits
zurück,
und
so
akzeptierten
wir
gerne
die
Einladung
des
regionalen
Weinexportverbands
für
eine
frühherbstliche
Rundreise
zu
einigen
der
wichtigsten
Erzeugerbetrieben
der
Region
und
für
eine
große
Gemeinschafsverkostung,
die
es
erlaubten,
einen
Überblick
über
das
aktuellen
Qualitätsniveau
und
das
Potenzial
der
Weine
zu
bekommen
und
uns
ein
gutes,
wenngleich
widersprüchliches
Bild
von
der
Situation
zwischen
Pamplona
und
dem
Ebro
zu
machen.
mehr
...
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Report
Burgund
Report
Piemont
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Die
kommenden
Themen: Griechenland,
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1963
Spätlese:
dichtes, lebendiges Gelb, Zimt und Weihnachtsgewürz in der Nase, Honig, noch gute Dichte und Frisch, angenehme Restsüße, toller Wein für das biblische Alter
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*****
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2006
Erstes
Gewächs:
helles Grünstroh, schöne Kräuterwürze in der Nase, Stoff, viel Aroma am Gaumen und würzige Länge im Abgang, besser als in der Vorverkostung
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****
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2004
Erstes
Gewächs:
helles Stroh, Mineralik und schöne Würze, Kräuterbonbons, viel Saft und Kraft am Gaumen, fruchtige Länge im Abgang
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****
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1991
Spätlese
trocken:
schönes Grüngelb, Würze, Backwerk, tiefe Fruchtaromen, am Gaumen markante Säurestruktur, Kräuter in den Retroaromen, schöne Länge im Abgang, deutlich besser als bei der Vorprobe
|
****
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1983
Kabinett:
strohgelb, Lakritz und Zitrusfrucht in der Nase, tolle, saftige Fülle, im Finish schon etwas auster, dennoch gute Länge mit fruchtiger Säure, wirkt besser als die Spätlese aus demselben Jahr
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****
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1997
Spätlese:
etwas hochfarbig, Gold mit Ambratötnen, in der Nase verhalten, erst mit längerer Lüftung leicht würzig, Gaumen von Restsüße getragen, noch frisch und lebendig
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****
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1966
Spätlese:
dichtes Gelb, feine Zitrusfrucht in der Nase, am Gaumen noch perfekt und frisch, schöne, leicht nussige Länge im Abgang
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****
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2007
Erstes
Gewächs:
helles Stroh, noch sehr verhalten in der Nase, gute Säure-Stoff-Balance, eleganter, noch entwicklungsfähiger Wein, braucht Zeit
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****
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2005
Erstes
Gewächs:
helles Stroh, Mineralik und Brotwürze, etwas wenig Charme am Gaumen, noch sehr markante Säure, braucht Zeit
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****
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1997
Erstes
Gewächs:
sehr helle Farbe, reife Aromen, tiefe Frucht in der Nase, am Gaumen gute Balance, aber etwas wenig Länge im Abgang
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****
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1992
Spätlese
tr.:
strohgelb, sehr üppiges, frisches Fruchtbukett mit Honig und Lebkuchengewürz, am Gaumen fest, etwas auster, noch sehr frischer Wein
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****
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Unser Punktesystem:
Weine
| -- / ??
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offen fehlerhafter oder nicht
zu beurteilender Wein (Flaschenproblem) |
| * |
zu einfacher, evtl.
auch leicht fehlerhafter Wein, nicht empfehlenswert |
| ** |
Wein mit einem Minimum
an Qualitäten, akzeptabel wenn im unteren Preisbereich |
| *** |
befriedigender,
ansatzweise typischer Wein, angenehm zu trinken |
| **** |
guter bis sehr guter Vertreter
seiner Art und seines Jahrgangs |
| *****
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Spitzenwein
von internationalem Format |
| *****
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Traumweine,
die kleine Elite 1) |
| *
- **** ?
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nicht
eindeutig zu bewertender Wein |
Weinproben von Eno WorldWine werden
soweit wie möglich unter optimalen Bedingungen, wenn es geht blind
durchgeführt, um eine eventuelle Verfälschung der Resultate,
Voreingenommenheit und Irrtümer auszuschalten. Auch dann aber sind
Verkostungs-Urteile immer nur subjektive Momentaufnahmen und hängen
nicht zuletzt von der Authentizität der Proben ab, die uns präsentiert
werden. Die Redaktion lehnt deshalb jede Haftung für Weine ab, deren
geschmackliche Qualitäten nicht den hier geschilderten Eindrücken
entsprechen. Unsere Bewertungen stellen eine Synthese aus aromatischem
und geschmacklichem Volumen, Typizität, Alterungsfähigkeit und
Trinkgenuss dar. Eno-Verlag distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt
aller evtl. in diesen Reports verlinkten Seiten und übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Verfügbarkeit der Weine sowie
für den Geschäftsverkehr mit den jeweiligen Firmen wird keine Haftung
übernommen.
1) Die
Unterscheidung zwischen Spitzen- und Traumweinen wird erst in unseren
Verkostungsreports ab Januar 2003 getroffen. Im Datenbank-Archiv sind
diese Traumweine mit *****+ gekennzeichnet.
Unser Punktesystem:
Weingüter
Die große Zahl von Verkostungen, die wir
in den letzten Jahren durchführen konnten, erlaubt es uns, auf dieser Basis jetzt auch die
Erzeugerbetriebe insgesamt zu bewerten. Um
diese Wertung deutlich gegenüber der Weinbewertung abzusetzen, vergeben
wir für Erzeuger maximal drei Sterne (@,
in älteren Reports auch P),
allerdings mit Zwischenstufen. Diese Weingutsbewertungen sind natürlich nur dort möglich, wo
wir eine gewisse Mindestanzahl Weine bzw. Jahrgänge verkosten konnten und
stellen eine Langzeitbewertung auf Basis der letzten 10 - 15 Jahrgänge dar, die vom Eindruck eines
bestimmten Tastingreports, d. h. einer Momentaufnahme, abweichen kann. Um die aktuelle Leistungsfähigkeit
eines Erzeugers korrekt einschätzen zu können, sollten daher immer
sowohl die Langzeitbewertung als auch die konkreten
Verkostungsergebnisse berücksichtigt werden.
| @@@ |
Die kleine
Elite der Region und des Landes, gehört zu den Spitzenweingütern
der Welt |
| @@ |
Sehr gute
Erzeuger mit stabiler Qualität |
| @ |
Erzeuger mit
meist guten Weinqualitäten |
| @ |
halbe Sterne |
EWW-Weinkategorien:
Um unseren Lesern jenseits aller
Herkunftsbezeichnungen und Geschmacksangaben auf den Etiketten einen
Hinweis zu geben, zu welchem Geschmackstyp die verkosteten Weine
gehören, haben wir das Weinspektrum in 14 Kategorien
eingeteilt, die ab 2006 hin und wieder zusätzlich zu den Bewertungen angeführt werden:
| 1 |
Leichte,
trockene Weißweine |
| 2 |
Kräftige,
trockene Weißweine |
| 3 |
Roséweine |
| 4 |
Leichte,
fruchtbetonte Rotweine |
| 5 |
Fruchtbetonte,
kräftige Rotweine |
| 6 |
Tanninbetonte,
kräftige Rotweine |
| 7 |
Schwere,
alkoholreiche Rotweine |
| 8 |
Deutlich
restsüße bzw. süße Weißweine |
| 9 |
Liebliche
bzw. süße Rotweine |
| 10 |
Edelsüße
und Eis-/Strohweine |
| 11 |
Trockene Likörweine |
| 12 |
Süße Likörweine |
| 13 |
Perlweine |
| 14 |
Schaumweine |
Natürlich ist eine solche, grobe
Kategorisierung zwangsläufig immer unvollkommen. Innerhalb jeder
einzelnen Gruppe wären beispielsweise Untergruppen vorstellbar. Man
könnte bei den leichten, trockenen Weißen zwischen den aromatisch
neutraleren und den Bukettweinen mit ausgeprägtem Sortenduft
unterscheiden. Bei den Edelsüßen könnte man darüber streiten, ob
nicht eine Unterteilung in alkoholschwache und alkoholreiche Weine
sinnvoll wäre, und bei den alkoholreichen Roten darüber, ob ihr nur
spezielle Weintypen wie der italienische Amarone angehören oder
generell alle Rotweine aus heißen Anbaugebieten bzw. heißen Jahren,
wenn sie ebenfalls hohe Gradationen erreichen. Aber eine solche,
weitergehende Untergliederung würde dem wichtigsten Nutzen dieser
Einteilung zuwider laufen – dem nämlich, dem Verbraucher eine erste
Orientierung im Ozean der Weintypen zu bieten.
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