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WorldWine Highlights:
Griechenland
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Dezember
2009
Im
Grunde
hatte
ich
mir
von
den
beiden
Verkostungen
griechischer
Weine,
die
wir
(Mario
Scheuermann,
www.drinktank.blogg.de
und
Michael
Pleitgen,
www.weinakademie-berlin.de)
auf
Initiative
von
Markus
Stolz
(www.elloinos.com)
im
Juni
und
Oktober
dieses
Jahres
in
Hamburg
organisierten,
nicht
allzu
viel
versprochen.
Bei
vorherigen
Proben
war
mir
zwar
der
eine
oder
andere
wirklich
interessante
Wein
aufgefallen,
aber
das
Gesamtniveau
dieser
Proben
war
immer
recht
"überschaubar"
geblieben,
um
es
einmal
freundlich
auszudrücken.
Die
Weine
dagegen,
die
Stolz
aus
Griechenland
organisierte,
wirkten
wie
Paukenschläge:
Gleich
4
Mal
konnte
ich
5
Sterne
vergeben,
und
dabei
war
ich
vermutlich
sogar
noch
eher
übervorsichtig
als
zu
wagemutig.
Eigentlich
hätte
das
Niveau
der
Weine
einen
großen
Verkostungsreport
verdient,
aber
leider
"schaffte"
es
trotz
großer
Bemühungen
von
Stolz
wieder
nur
eine
Minderheit
der
angesprochenen
Betriebe,
ihre
Weine
zur
Verfügung
zu
stellen.
Deshalb
an
dieser
Stelle
nur
unsere
"Highlights"-Selektion
der
besten
25
Weine
aus
beiden
Verkostungen,
wobei
ich
die
Resultate
der
beiden
erwähnten
Verkostungen
noch
um
weitere
Probennotizen
aus
dem
letzten
Jahr
ergänzt
habe.
Der
Export
ist
wohl
auch
das
große
Problemfeld
der
Griechen:
Sprachschwierigkeiten,
Kontaktangst,
übersteigertes
oder
zu
schwaches
Selbstbewusstsein?
Was
auch
immer
Schuld
daran
sein
mag,
dass
die
Griechen
ihre
Weine
so
selten
bei
uns
präsentieren,
eines
ist
klar:
Auf
diese
Weise
werden
sie
auf
dem
deutschen
Markt
auf
keinen
grünen
Zweig
kommen!
Und
so
ist
es
Markus
Stolz
im
Grund
nur
zu
wünschen,
dass
er
es
schafft,
das
Dornröschen
des
europäische
Weinbaus
wachzurütteln.
Was
die
Weine
betrifft,
so
hinterließen
vor
allem
(rote)Cuvées
und
Syrah-Rote
den
besten
Eindruck.
Die
Weißen
aus
einheimischen
Rebsorten
machten
zwar
neugierig
auf
mehr,
konnten
aber
mit
dem
Qualitätsniveau
der
Roten
nur
in
Ausnahmefällen
(nur
5
der
von
uns
hier
präsentierten
25
Weine
sind
weiß)
mithalten.

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Kir-Yianni S. A.,
Halandri,
Athens,
Topikos
Imathia
Dyo
Elies
2006:
dickes Brombeerrubin, beerige, süße Aromen im Duft, am Gaumen große Frucht, tiefe Aromatik und gutes, noch junges Tannin, das Entwicklung verspricht, sehr schöner, eleganter Wein
|
*****
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Christos Kokkalis,
Ilia Trilogia 2006:
dichtes, intensives Rubin, süße Beerenaromen, dahinter Baumrinde und Unterholz, großer Körper, harte, aber gute Tannine, viel Stoff dahinter, sehr authentischer Wein mit viel Charakter
|
*****
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Manousakis Winery,
Vatolakos
Chania,
Nostos Syrah 2006:
dichtes, sehr frisches Rubinrot, feinwürzige Kirsch- und Beerenaromen, etwas Cassis, dicht, saftig, gute Tanninstruktur, große aromatische Tiefe, bis ins Finish viel Frucht, eleganter, feiner Wein
|
*****
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Pavlidis,
Drama,
Agios
Pavlos,
Drama Syrah 2007:
dichtes, schönes Rubinrot, tiefe Beeren- und Würzaromen, am Gaumen fast schon üppig, opulenter Wein mit leichter Schärfe vom Alkohol, viel süßer Extrakt, könnte aus Australien kommen
|
*****
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Evangelos
Tsantalis
AG
-
Tsantali,
Vin de Pays Agioritikos Agathon 2005:
dichtes, frisches Rubinrot, rote Beeren und etwas Würze im Duft, wirkt noch sehr primär und verschlossen, am Gaumen dicht, fruchtig, Säure und Tannin fallen noch leicht auseinander, braucht noch Flaschenreife und kann sich gut entwickeln, ausdrucksvoller, eigenständiger Wein
|
****
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Manousakis
Winery,
Vatolakos
Chania,
Athens,
Nostos Alexandra’s 2007:
frisches Rubinrot, eine Spur stieliger Aromen, verhalten am vorderen Gaumen, dahinter festes, gutes Tannin, das dem Wein viel Halt gibt, gute Aromatik im Finish und akzeptable Länge
|
****
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Palivou
Estate,
Nemea
Korinthos,
Nemea Syrah Single Vineyards Selection 2006:
dickes Brombeer-Rubin, sehr schöne Farbe, feine Beerenwürze im Duft, gute aromatische Tiefe, fest, kompakt, recht elegant strukturiert, moderner Wein mit guter Länge im Abgang
|
****
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Verkostungsreport:
Navarra
Gute
6
Jahre
lag
unser
letzter,
recht
kleiner
Verkostungsbericht
über
die
Weine
der
nordspanischen
Navarra
bereits
zurück,
und
so
akzeptierten
wir
gerne
die
Einladung
des
regionalen
Weinexportverbands
für
eine
frühherbstliche
Rundreise
zu
einigen
der
wichtigsten
Erzeugerbetrieben
der
Region
und
für
eine
große
Gemeinschafsverkostung,
die
es
erlaubten,
einen
Überblick
über
das
aktuellen
Qualitätsniveau
und
das
Potenzial
der
Weine
zu
bekommen
und
uns
ein
gutes,
wenngleich
widersprüchliches
Bild
von
der
Situation
zwischen
Pamplona
und
dem
Ebro
zu
machen.
mehr
...
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Burgund
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Die
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Driopi
-
Tselepos,
Rizes
Arcadia,
Nemea Agiorgitiko 2006 Reserve:
schönes, frisches Rubin, Mandeln, Nüsse, Sauerkirschen im Duft, feste, gute Struktur, aromatische Tiefe mit Spuren von neuem Holz, feste Tannine und gute Länge
|
****
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Parparoussis
Winery,
Proastio
Patron,
Achaia Mavrodaphne 2004:
dichtes, frisches Rubinrot, Zimt, Pflaumen, leichte Würze im Duft, am Gaumen stoffig, gutes, noch leicht sandiges Tannin, Kirscharomen im Finish und Abgang
|
****
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Sigalas
S.A.,
Cyclades,
Santorini Assyrtiko 2008:
dichtes Grüngelb, verschlossen, aber fein in der Nase, Banane, leichte Nuss- und Zitrusnoten, gute aromatische Tiefe, dicht, fest, saftig
|
****
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Manousakis
Winery,
Vatolakos
Chania,
Nostos Grenache 2006:
warmes Kirschrot, in der Nase Kastanien und leichte Würze, am vorderen Gaumen recht weich, dann aber von hartem, noch jungem Tannin markiert, braucht noch Zeit, wird aber keine allzu große Tiefe entwickeln
|
****
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Mercouri
Estate
S.
A.,
Pyrgos,
Letrinon Cava 2006:
dichtes, schönes Rot, feine Würze, sehr gute aromatische Tiefe mit Beeren und Pfeffer, dicht und saftig am Gaumen, noch junges, aber sehr gutes Tannin, schöner Wein
|
****
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Kir-Yianni
S.
A.,
Halandri,
Topikos Imathia Diaporos 2006:
nicht sehr brillantes Rot, leicht vanillige Nase, wenig aromatische Tiefe, am Gaumen besser, noch junges, raues Tannin, das aber entwicklungsfähig ist, am vorderen Gaumen recht schöne Frucht, Länge ok, nicht sehr dichter, aber eleganter Wein
|
****
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Pavlidis,
Drama,
Drama white Chardonnay 2008:
strohgelb, verhalten, aber sauber im Duft, am Gaumen gute Fruchtdichte, Kraft, Alkohol, gute Länge im Abgang
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****
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Palivou
Estate,
Nemea
Korinthos,
Nemea Single Vineyard Selection Amnos (Terra Leone) 2006 Reserve:
dichtes Rubinrot, feines Kirsch- und Beerenaroma, guter Stoff, elegant und feinstrukturiert, fehlen etwas aromatische Tiefe und Länge
|
****
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Sigalas
S.A.,
Cyclades,
Santorini Assyrtiko - Athiri 2008,
:
dichtes Grüngelb, vegetal-oxidative Aromen, Banane, anfänglich etwas rustikal, aber anregend, wird mit der Lüftung zitriger und fruchtiger, dicht, saftig, kraftvoll, im Finish cremig mit den Aromen aus der Nase
|
****
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Thimiopoulos
Winery,
Panorama,
Trifolos Xinomavro Ghi Ke Uranos 2006:
mittleres, frisches Rot, sehr anregender Duft, fester, kräftiger Körper mit gut strukturiertem Tannin, Länge im Abgang nicht allzu ausgeprägt
|
****
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Evangelos
Tsantalis
AG
-
Tsantali,
Agios
Pavlos,
Rapsani Epilegmenos Olympos Reserve 2002:
dichtes Rot, verhalten, aber reintönig im Duft, gute Dichte mit sandigem Tannin, recht eleganter Wein
|
****
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Evharis,
Megara,
Gerania Regional Wine Syrah 2005:
frisches Rot, Minze und nasses Papier im Duft, am Gaumen etwas besser, saftig, mit süßem Finish
|
****
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Alpha
Estate
S.A.,
Amynteon,
Makedonien Alpha Estate 2005:
dichtes, leuchtendes Rubin, pfeffrig-fruchtiger Duft, am Gaumen schlank, aber gut strukturiert und lebendig, eleganter Wein
|
****
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Gentilini,
Paleo
Psychiko,
Kefalonia Robola 2008:
schönes Strohgelb, Banane und Butterkeks, leichte Würze, schöne Säure, etwas rustikale Aromatik, sehr authentischer, angenehmer Wein
|
****
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Oinopedion
Estate
S.A.
-
Biblia
Chora,
Kavala,
Pangeon Areti white 2008:
schönes Grüngelb, schöner, fruchtiger Wein mit guter Struktur, stoffig und harmonisch
|
****
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Pavlidis,
Drama,
Drama Syrah 2006:
frisches, sehr dichtes Rubinrot, sehr feiner Beerenduft, am Gaumen mit gutem Körper, nicht allzu viel Struktur und aromatische Tiefe, Schärfe und klebriges Tannin, braucht vielleicht noch Zeit
|
****
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Unser Punktesystem:
Weine
| -- / ??
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offen fehlerhafter oder nicht
zu beurteilender Wein (Flaschenproblem) |
| * |
zu einfacher, evtl.
auch leicht fehlerhafter Wein, nicht empfehlenswert |
| ** |
Wein mit einem Minimum
an Qualitäten, akzeptabel wenn im unteren Preisbereich |
| *** |
befriedigender,
ansatzweise typischer Wein, angenehm zu trinken |
| **** |
guter bis sehr guter Vertreter
seiner Art und seines Jahrgangs |
| *****
|
Spitzenwein
von internationalem Format |
| *****
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Traumweine,
die kleine Elite 1) |
| *
- **** ?
|
nicht
eindeutig zu bewertender Wein |
Weinproben von Eno WorldWine werden
soweit wie möglich unter optimalen Bedingungen, wenn es geht blind
durchgeführt, um eine eventuelle Verfälschung der Resultate,
Voreingenommenheit und Irrtümer auszuschalten. Auch dann aber sind
Verkostungs-Urteile immer nur subjektive Momentaufnahmen und hängen
nicht zuletzt von der Authentizität der Proben ab, die uns präsentiert
werden. Die Redaktion lehnt deshalb jede Haftung für Weine ab, deren
geschmackliche Qualitäten nicht den hier geschilderten Eindrücken
entsprechen. Unsere Bewertungen stellen eine Synthese aus aromatischem
und geschmacklichem Volumen, Typizität, Alterungsfähigkeit und
Trinkgenuss dar. Eno-Verlag distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt
aller evtl. in diesen Reports verlinkten Seiten und übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Verfügbarkeit der Weine sowie
für den Geschäftsverkehr mit den jeweiligen Firmen wird keine Haftung
übernommen.
1) Die
Unterscheidung zwischen Spitzen- und Traumweinen wird erst in unseren
Verkostungsreports ab Januar 2003 getroffen. Im Datenbank-Archiv sind
diese Traumweine mit *****+ gekennzeichnet.
Unser Punktesystem:
Weingüter
Die große Zahl von Verkostungen, die wir
in den letzten Jahren durchführen konnten, erlaubt es uns, auf dieser Basis jetzt auch die
Erzeugerbetriebe insgesamt zu bewerten. Um
diese Wertung deutlich gegenüber der Weinbewertung abzusetzen, vergeben
wir für Erzeuger maximal drei Sterne (@,
in älteren Reports auch P),
allerdings mit Zwischenstufen. Diese Weingutsbewertungen sind natürlich nur dort möglich, wo
wir eine gewisse Mindestanzahl Weine bzw. Jahrgänge verkosten konnten und
stellen eine Langzeitbewertung auf Basis der letzten 10 - 15 Jahrgänge dar, die vom Eindruck eines
bestimmten Tastingreports, d. h. einer Momentaufnahme, abweichen kann. Um die aktuelle Leistungsfähigkeit
eines Erzeugers korrekt einschätzen zu können, sollten daher immer
sowohl die Langzeitbewertung als auch die konkreten
Verkostungsergebnisse berücksichtigt werden.
| @@@ |
Die kleine
Elite der Region und des Landes, gehört zu den Spitzenweingütern
der Welt |
| @@ |
Sehr gute
Erzeuger mit stabiler Qualität |
| @ |
Erzeuger mit
meist guten Weinqualitäten |
| @ |
halbe Sterne |
EWW-Weinkategorien:
Um unseren Lesern jenseits aller
Herkunftsbezeichnungen und Geschmacksangaben auf den Etiketten einen
Hinweis zu geben, zu welchem Geschmackstyp die verkosteten Weine
gehören, haben wir das Weinspektrum in 14 Kategorien
eingeteilt, die ab 2006 hin und wieder zusätzlich zu den Bewertungen angeführt werden:
| 1 |
Leichte,
trockene Weißweine |
| 2 |
Kräftige,
trockene Weißweine |
| 3 |
Roséweine |
| 4 |
Leichte,
fruchtbetonte Rotweine |
| 5 |
Fruchtbetonte,
kräftige Rotweine |
| 6 |
Tanninbetonte,
kräftige Rotweine |
| 7 |
Schwere,
alkoholreiche Rotweine |
| 8 |
Deutlich
restsüße bzw. süße Weißweine |
| 9 |
Liebliche
bzw. süße Rotweine |
| 10 |
Edelsüße
und Eis-/Strohweine |
| 11 |
Trockene Likörweine |
| 12 |
Süße Likörweine |
| 13 |
Perlweine |
| 14 |
Schaumweine |
Natürlich ist eine solche, grobe
Kategorisierung zwangsläufig immer unvollkommen. Innerhalb jeder
einzelnen Gruppe wären beispielsweise Untergruppen vorstellbar. Man
könnte bei den leichten, trockenen Weißen zwischen den aromatisch
neutraleren und den Bukettweinen mit ausgeprägtem Sortenduft
unterscheiden. Bei den Edelsüßen könnte man darüber streiten, ob
nicht eine Unterteilung in alkoholschwache und alkoholreiche Weine
sinnvoll wäre, und bei den alkoholreichen Roten darüber, ob ihr nur
spezielle Weintypen wie der italienische Amarone angehören oder
generell alle Rotweine aus heißen Anbaugebieten bzw. heißen Jahren,
wenn sie ebenfalls hohe Gradationen erreichen. Aber eine solche,
weitergehende Untergliederung würde dem wichtigsten Nutzen dieser
Einteilung zuwider laufen – dem nämlich, dem Verbraucher eine erste
Orientierung im Ozean der Weintypen zu bieten.
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