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den Inhalt der auf seinen Seiten verlinkten Fremdangebote keinen
Einfluss und distanziert sich ausdrücklich von ihnen. Sobald uns rechts-
bzw. sittenwidrige Elemente zur Kenntnis gelangen, werden die betreffenden Links entfernt.
Der Missbrauch von Alkohol
schadet Ihrer Gesundheit. Schon geringer Konsum
während der Schwangerschaft
oder vereinzelte Trinkexzesse können zu dauerhaften
Behinderungen des Kindes führen.
Sie sind keine
Blockbuster, aber sie bieten solide Qualität fürs
Geld - die Weine von Listrac, einer der gemeinhin
wenig beachteten Kommunalappellationen aus dem
Bordelaiser Médoc. Dabei besitzen die Weine recht
gute Alterungsfähigkeit, wie eine Vertikalprobe von
Weinen aus vier Châteaux bewies, die Anfang März
in Paris stattfand.
Die vier waren Fonréaud, Fourcas-Dupré, Fourcas
Hosten und Lestage, und die Weine, die sie
mitgebracht hatten, stammen aus den Jahrgängen 1995
bis 2004 - letzterer war in Fassmustern vertreten.
Wir danken den Erzeugern für die Einladung zu der
interessanten Probe.
Die Verkostungs-Highlights von Eno WorldWine
stellen eine Auswahl aus umfangreicheren Proben dar, die jedoch nicht immer den
repräsentativen Charakter besitzen, um Thema unserer großen (Profi-)Verkostungsreports
werden zu können. Die Weine sind - auch bei gleicher Punkte(Sterne)zahl - in
der Reihenfolge ihrer Beurteilung (absteigend) aufgeführt. Weine aus diesen
Proben, die hier nicht aufgeführt werden, können Sie mit einer gewissen
zeitlichen Verzögerung in unserem Verkostungs-Archiv
finden.
Château
Fonréaud, Listrac 1995: gute, noch lebendige Farbe, in der Nase Erdbeeren, Pflaumen, süßliche, aber saubere Frucht, Saft und Stoff gut, Tannine noch sehr sandig, etwas Länge im Abgang, deutlich besser als die fehlerhafte Vorprobe
****
Château
Fonréaud, Listrac 1996: noch gutes Rot, schönes, tiefes Bukett mit Rauch und Teer, sehr feste, noch harte Tannine und zu wenig Frucht
***?
Château
Fonréaud, Listrac 1997: leicht gereiftes Rot, schöne, tiefe und balsamische Frucht im Duft, viel Saft und Stoff, sandiges Tannin dahinter, eine Spur zu klebrig im Abgang
****
Château
Fonréaud, Listrac 1998: noch frisches Rot, feine, schon leicht terziäre Nase, Leder und Frucht, am Gaumen leichte Säure, nicht genügend Schmelz, insgesamt aber gut strukturiert mit Länge vom Holzausbau
****?
Château
Fonréaud, Listrac 1999: dichtes Rot, feiner, balsamischer Tabakduft, recht schlank im Mund mit trockenem Tannin, wenig Frucht, Entwicklung ?
***
Château
Fonréaud, Listrac 2000: noch frisches, schönes Rot, Frucht in der Nase, Saft und Stoff mit reifem Tannin am Gaumen
****
Château
Fonréaud, Listrac 2001: gutes Rot, Pilze und Baumrinde, Vanille und balsamische Noten im Duft, am Gaumen Saft und gute Balance, nur leichtes, sandiges Tannin
***
Château
Fonréaud, Listrac 2002: dichtes, gutes Rot, Duft ist sauber und balsamisch, sehr hartes, etwas zu trockenes und klebriges Tannin, wenig Frucht am Gaumen
***?
Château
Fonréaud, Listrac 2003: dichtes, gutes Rot, sehr markante Frucht mit Holznoten, Banane, am Gaumen sehr trockenes Tannin, aber auch Frucht, Wein fällt noch komplett auseinander, braucht Zeit
****?
Château
Fonréaud, Listrac 2004: (Fass) dickes Brombeerrot, Beeren und Unterholz im Duft, auch etwas Baumrinde, schlanke, aber recht harmonische Struktur
***?
Château
Fourcas Hosten, Listrac 1995: dichtes, noch sehr frisches Rot, noch verschlossene Nase mit guter Tiefe, am Gaumen schlank, aber gut strukturiert, lebendiges Tannin, kann noch weiter reifen, schon jetzt besser als bei Vorprobe
****
Château
Fourcas Hosten, Listrac 1996: dichtes, noch recht frisches Rot, Pilze und Unterholz in der Nase, auch ganz leichter Muff, am Gaumen feste Struktur, Frucht und Tannin in Balance
****
Château
Fourcas Hosten, Listrac 1997: gutes, lebendiges Rot, sehr offenes, terziäres Bukett, Leder und Fell, sandiges Tannin, recht guter Stoff, schon recht weit entwickelt, deutlich gegenüber den Vorproben verbessert
****
Château
Fourcas Hosten, Listrac 1998: dichtes, fast noch jugendliches Rot mit Purpurschimmern, sehr viel Frucht und Holzwürze, Stilwechsel?, am Gaumen dicht und saftig, festes Tannin, aber auch leicht muffig im Abgang
****?
Château
Fourcas Hosten, Listrac 1999: gutes Rot, verhaltene, nicht allzu tiefe Nase, am Gaumen sandiges Tannin, nicht allzu viel Saft dahinter
***
Château
Fourcas Hosten, Listrac 2000: dichtes Brombeerrot, sehr feine Beerenfrucht in den Aromen, tief und frisch, maskuline Struktur, fest, noch etwas hartes, aber klassisches Tannin, entwicklungsfähig
****?
Château
Fourcas Hosten, Listrac 2001: frisches, samtenes Rubin, saubere, aber verhaltene Frucht in der Nase, rot Beeren, Vanille, Säure am Gaumen markant, nicht genug Schmelz
***
Château
Fourcas Hosten, Listrac 2002: dichtes, schönes Rubin, Kräuterwürze im Duft, Stoff und Saft mit reifem Tannin, noch nicht allzu lang im Abgang
****
Château
Fourcas Hosten, Listrac 2003: gutes Rubin, tiefe, würzige Aromen, viel Saft und Stoff, Entwicklungspotenzial, sehr schöner Wein
*****?
Château
Fourcas Hosten, Listrac 2004: (Fass) dichtes Rubinrot, verschlossene, aber tiefe, feinwürzige Frucht, fest strukturiert mit gutem Tannin, aber etwas wenig Saft
****
Château
Fourcas-Dupré, Listrac 1995: sehr frisches Rot, schöne Frucht in der Nase mit Beeren und Pilzen, leicht erdig, am Guamen recht schlank, zu trockenes Tannin und dominierende Schärfe
***
Château
Fourcas-Dupré, Listrac 1996: leicht gereiftes Rot, Leder und Teer in den Aromen, sehr verhalten, Säure am Gaumen markant, etwas trockenes Tannin, reicht die Frucht fürs Altern?
****?
Château
Fourcas-Dupré, Listrac 1997: gutes, frisches Rot, deutlich animalischer Duft mit balsamischen Noten, am Gaumen harmonisch, schon gut zu trinken, mittlerer Stoff und zu wenig Tiefe
***
Château
Fourcas-Dupré, Listrac 1998: noch frisches, schönes Rot, balsamischer Kokosduft mit Pflaumen, Struktur gut, Tannine wirken noch etwas hart, aber entwicklungsfähig, besser als die Fassprobe
****
Château
Fourcas-Dupré, Listrac 1999: Kirschrot, im Duft Waldbeeren und Fell, recht saftiger Körper, schlanke, aber gute Struktur
***
Château
Fourcas-Dupré, Listrac 2000: dichtes, sehr schönes Rubin, tiefer Duft nach Waldbeeren und Pilzen, dicht und fest amGaumen mit viel Saft und guter Länge
****
Château
Fourcas-Dupré, Listrac 2001: frisches Rot mit wässrigen Rändern, Backwerk und Käse in der Nase, am Gaumen säurebetont und sandig-klebriges Tannin
***
Château
Fourcas-Dupré, Listrac 2002: dichtes, gutes Rot, Aromen von Waldbeeren und Cassis, erstaunlich guter Stoff, Balance von Frucht und Tanninen, wird schnell trinkreif
***
Château
Fourcas-Dupré, Listrac 2003: schon leicht gereiftes Rot, Nase ohne viel Profil, am Gaumen sehr kompakt, Tannin und Frucht in guter Balance
****
Château
Fourcas-Dupré, Listrac 2004: (Fass) dichtes, schönes Rubin, Würze und Frucht in der Nase, Kräuterbouquet, feste Struktur mit reifen Tanninen im Mund, gut strukturierter Wein, dem etwas Länge im Abgang fehlt
****
Château
Lestage, Listrac 1995: gutes Rot mit leicht wässrigen Rändern, ledrig-staubig im Duft, schon sehr entfaltetes Bukett, am Gaumen leicht zehrend, über den Höhepunkt?
**?
Château
Lestage, Listrac 1996: gutes Rot, recht angenehme, tiefe Nase, noch hartes, verschlossenes Tannin, nicht allzu viel Frucht, braucht noch viel Zeit, aber reicht die Frucht dafür?
***
Château
Lestage, Listrac 1997: gutes Rot, etwas helle Ränder, Nase ohne viel Ausdruck, am Gaumen mittlere Struktur, zu wenig Tiefe, aber gegenüber der Vorprobe verbessert
***
Château
Lestage, Listrac 1998: frische, schöne Farbe, animalische Noten und etwas Gerberei, Tannin zu trocken, vielleicht noch entwicklungsfähig
****
Château
Lestage, Listrac 1999: leicht gereiftes Rot, animalische Spuren und etwas Eigelb, guter, saftiger Körper, sandiges Tannin mit ausreichend Schmelz, schon gut zu trinken
****
Château
Lestage, Listrac 2000: dichtes, frisches Rot, feines Kräuterbukett, am Gaumen etwas zu klebriges Tannin, nicht fest genug strukturiert
****?
Château
Lestage, Listrac 2001: schönes Rubinrot, frisch, leicht zedrige Nase mit roter Frucht, fest strukturiert, aber etwas zu trockenes Tannin und zu wenig Frucht
***
Château
Lestage, Listrac 2002: dichtes, schönes Rubinrot, saubere Frucht mit Waldbeeren und Zimt, gute aromatische Tiefe und guter Stoff, fest, klassisch strukturiert und entwicklungsfähig
****
Château
Lestage, Listrac 2003: dichtes, schönes Rot, Vanille und Beeren, am Gaumen dicht und saftig, kompakter Wein mit entwicklungsfähigem Tannin
****
Château
Lestage, Listrac 2004: (Fass) dickes Brombeer-Rubin, gute Würze und Cassis, noch sehr junges Tannin, Säure spürbar, fehlt etwas Frucht, kann sich aber noch entwickeln
****
Die bisherigen
Verkostungs-Highlights
Sämtliche von uns
verkosteten Weine finden Sie einige Monate nach der ursprünglichen
Veröffentlichung auch in unserem Verkostungsarchiv
offen fehlerhafter oder nicht
zu beurteilender Wein (Flaschenproblem)
*
zu einfacher, evtl.
auch leicht fehlerhafter Wein, nicht empfehlenswert
**
Wein mit einem Minimum
an Qualitäten, akzeptabel wenn im unteren Preisbereich
***
befriedigender,
ansatzweise typischer Wein, angenehm zu trinken
****
guter bis sehr guter Vertreter
seiner Art und seines Jahrgangs
*****
Spitzenwein
von internationalem Format
*****
Traumweine,
die kleine Elite 1)
*
- **** ?
nicht
eindeutig zu bewertender Wein
Weinproben von Eno WorldWine werden
soweit wie möglich unter optimalen Bedingungen, wenn es geht blind
durchgeführt, um eine eventuelle Verfälschung der Resultate,
Voreingenommenheit und Irrtümer auszuschalten. Auch dann aber sind
Verkostungs-Urteile immer nur subjektive Momentaufnahmen und hängen
nicht zuletzt von der Authentizität der Proben ab, die uns präsentiert
werden. Die Redaktion lehnt deshalb jede Haftung für Weine ab, deren
geschmackliche Qualitäten nicht den hier geschilderten Eindrücken
entsprechen. Unsere Bewertungen stellen eine Synthese aus aromatischem
und geschmacklichem Volumen, Typizität, Alterungsfähigkeit und
Trinkgenuss dar. Eno-Verlag distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt
aller evtl. in diesen Reports verlinkten Seiten und übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Verfügbarkeit der Weine sowie
für den Geschäftsverkehr mit den jeweiligen Firmen wird keine Haftung
übernommen.
1) Die
Unterscheidung zwischen Spitzen- und Traumweinen wird erst in unseren
Verkostungsreports ab Januar 2003 getroffen. Im Datenbank-Archiv sind
diese Traumweine mit *****+ gekennzeichnet.
Unser Punktesystem:
Weingüter
Die große Zahl von Verkostungen, die wir
in den letzten Jahren durchführen konnten, erlaubt es uns, auf dieser Basis jetzt auch die
Erzeugerbetriebe insgesamt zu bewerten. Um
diese Wertung deutlich gegenüber der Weinbewertung abzusetzen, vergeben
wir für Erzeuger maximal drei Sterne (@,
in älteren Reports auch P),
allerdings mit Zwischenstufen. Diese Weingutsbewertungen sind natürlich nur dort möglich, wo
wir eine gewisse Mindestanzahl Weine bzw. Jahrgänge verkosten konnten und
stellen eine Langzeitbewertung auf Basis der letzten 10 - 15 Jahrgänge dar, die vom Eindruck eines
bestimmten Tastingreports, d. h. einer Momentaufnahme, abweichen kann. Um die aktuelle Leistungsfähigkeit
eines Erzeugers korrekt einschätzen zu können, sollten daher immer
sowohl die Langzeitbewertung als auch die konkreten
Verkostungsergebnisse berücksichtigt werden.
@@@
Die kleine
Elite der Region und des Landes, gehört zu den Spitzenweingütern
der Welt
@@
Sehr gute
Erzeuger mit stabiler Qualität
@
Erzeuger mit
meist guten Weinqualitäten
@
halbe Sterne
EWW-Weinkategorien:
Um unseren Lesern jenseits aller
Herkunftsbezeichnungen und Geschmacksangaben auf den Etiketten einen
Hinweis zu geben, zu welchem Geschmackstyp die verkosteten Weine
gehören, haben wir das Weinspektrum in 14 Kategorien
eingeteilt, die ab 2006 hin und wieder zusätzlich zu den Bewertungen angeführt werden:
1
Leichte,
trockene Weißweine
2
Kräftige,
trockene Weißweine
3
Roséweine
4
Leichte,
fruchtbetonte Rotweine
5
Fruchtbetonte,
kräftige Rotweine
6
Tanninbetonte,
kräftige Rotweine
7
Schwere,
alkoholreiche Rotweine
8
Deutlich
restsüße bzw. süße Weißweine
9
Liebliche
bzw. süße Rotweine
10
Edelsüße
und Eis-/Strohweine
11
Trockene Likörweine
12
Süße Likörweine
13
Perlweine
14
Schaumweine
Natürlich ist eine solche, grobe
Kategorisierung zwangsläufig immer unvollkommen. Innerhalb jeder
einzelnen Gruppe wären beispielsweise Untergruppen vorstellbar. Man
könnte bei den leichten, trockenen Weißen zwischen den aromatisch
neutraleren und den Bukettweinen mit ausgeprägtem Sortenduft
unterscheiden. Bei den Edelsüßen könnte man darüber streiten, ob
nicht eine Unterteilung in alkoholschwache und alkoholreiche Weine
sinnvoll wäre, und bei den alkoholreichen Roten darüber, ob ihr nur
spezielle Weintypen wie der italienische Amarone angehören oder
generell alle Rotweine aus heißen Anbaugebieten bzw. heißen Jahren,
wenn sie ebenfalls hohe Gradationen erreichen. Aber eine solche,
weitergehende Untergliederung würde dem wichtigsten Nutzen dieser
Einteilung zuwider laufen – dem nämlich, dem Verbraucher eine erste
Orientierung im Ozean der Weintypen zu bieten.