Der ENO-Verlag hat auf die Gestaltung und
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Der Missbrauch von Alkohol
schadet Ihrer Gesundheit. Schon geringer Konsum
während der Schwangerschaft
oder vereinzelte Trinkexzesse können zu dauerhaften
Behinderungen des Kindes führen.
Sie
möchten unsere
Leser direkt
aus unseren
Verkostungen in
Ihren Webshop
führen? Legen Sie
einen Link von
den gut bewerteten Weinen
auf die
entsprechende Seite
Ihrer Internetpräsenz! Mehr
dazu finden Sie hier...
Wir
verkosteten
in den
letzten
Monaten fast
450 rote
Bordeauxweine
nebst einer
kleinen
Auswahl
trockener
Weißer und
edelsüßer
Gewächse;
die meisten
davon aus
dem
hervorragenden
Jahrgang
2005 und dem
noch nicht
vermarkteten
2006er. Eine
kleine Zahl
Proben
stammte aus
älteren
Jahrgängen.
Die
Beteiligung
der Erzeuger
war, vor
allem im
Vergleich zu
früheren
Erfahrungen,
geradezu
überwältigend:
Mit Ausnahme
der Premiers
Crus und
einiger sehr
seltener
Garagenweine
erhielten
wir Muster
von fast
Allem, was
im
Bordeauxgebiet
Rang und
Namen hat.
Viele Güter,
auch
renommierte,
stellten
sogar
Fassproben
vom 2006er
zur
Verfügung,
die
natürlich
mit der
üblichen
Vorsicht zu
bewerten
waren.
Leider waren
offenbar
nicht alle
Fassproben
klar als
solche
markiert,
weshalb es
uns
angeraten
schien, die
Bewertung
vieler
2006er durch
ein kleines
Fragezeichen
hinter der
Bewertung zu
ergänzen.
Die Probe
fand, auf
ausdrückliche
Bitte der
Union des
Grands Crus
und der
Alliance des
Crus
Bourgeois,
die bei der
Beschaffung
der Muster
überaus
hilfsbereit
waren, nicht
nach
Appellationen
oder
Jahrgängen,
sondern nach
Mitgliedschaft
im einen
oder anderen
Verband
gruppiert
statt.
Dasselbe
gilt für
diese
Veröffentlichung.
Den Start
machen die
Weine der
Union des
Grands Crus,
wobei hier
auch der
eine oder
andere Cru
Bourgeois
vertreten
ist. Teil 2
und 3 werden
von den Crus
Bourgeois
gebildet,
die ihre
Weine unter
diesem
"Label"
anstellten,
Teil 4
schließlich
enthält
Weine von
Gütern, die
in keinem
der
Verbände
Mitglied
sind, wie
dies
beispielsweise
bei Château
Cheval blanc
oder
Château
Margaux der
Fall ist.
Auffällig
war, wie
unterschiedlich
die Weine
der beiden
Jahrgänge
in den
verschiedenen
Appellationen
ausfielen.
Während
Pauillac
über beide
Jahrgänge
das
kompakteste
Resultat
ablieferte,
zeigten die
beiden
Jahrgänge
im
benachbarten
Saint-Estèphe
einen
Qualitätsunterschied
von mehr als
einer
Klasse. Bei
der
Auswertung
aller 447
Verkostungsnotizen
ergab sich
für die
einzelnen
Appellationen
folgende
Klassifizierung
(wieder in
absteigender
Reihenfolge,
nur
Appellationen/Jahrgänge
mit mehr als
5 Weinen
wurden
berücksichtigt):
Saint-Julien
2005 (hier
liegt der
Durchschnitt
von 13
verkosteten
Weinen im
5-Sterne-Bereich!!),
Saint-Émilion
Grand Cru
2005
(Durchschnitt
von 17
Weinen knapp
unterhalb
der 5
Sterne),
Pauillac
2005,
Pauillac
2006,
Margaux
2005,
Haut-Médoc
2005, Moulis
2005,
Sauternes
2005,
Saint-Estèphe
2005,
Margaux
2006,
Listrac
2005, Médoc
2005,
Listrac
2006, Médoc
2006,
Haut-Médoc
2006, Moulis
2006,
Pessac-Léognan
2005,
Saint-Émilion
Grand Cru
2006,
Saint-Estèphe
2006 und
Pomerol
2005. Diese
Reihung ist
natürlich
nicht
repräsentativ,
da von
zahlreichen
Châteaux
nur je ein
Jahrgang
eingereicht
wurde, und
von
Appellationen
wie Pomerol
eine Reihe
der besten
Weine
fehlte.
Die
Top 15
unserer
Bordeauxverkostungen
*****Château
Leoville
Barton,
Saint-Julien
2005, weiter
...
*****Château
Cheval-Blanc,
Saint-Émilion Grand Cru
2001,
weiter
...
*****Château
Branaire-Ducru,
Saint-Julien
2005, weiter
...
-.-.-.-.-.-.-
*****Château
Leoville
Barton,
Saint-Julien
2006,
weiter
...
Saint-Émilion Grand CruChâteau La Gaffellière2006: dunkles, gutes Rot, viel Vanille, aber
auch
leicht
stichige
rote
Beeren
in der
Nase,
wird mit
der Lüftung
deutlich
feiner,
würziger
und
vanilliger
in der
Nase,
schöner,
eleganter
Körper,
feines
Tannin,
fruchtige
Aromatik
bis ins
Finish
offen fehlerhafter oder nicht
zu beurteilender Wein (Flaschenproblem)
*
zu einfacher, evtl.
auch leicht fehlerhafter Wein, nicht empfehlenswert
**
Wein mit einem Minimum
an Qualitäten, akzeptabel wenn im unteren Preisbereich
***
befriedigender,
ansatzweise typischer Wein, angenehm zu trinken
****
guter bis sehr guter Vertreter
seiner Art und seines Jahrgangs
*****
Spitzenwein
von internationalem Format
*****
Traumweine,
die kleine Elite 1)
*
- **** ?
nicht
eindeutig zu bewertender Wein
Weinproben von Eno WorldWine werden
soweit wie möglich unter optimalen Bedingungen, wenn es geht blind
durchgeführt, um eine eventuelle Verfälschung der Resultate,
Voreingenommenheit und Irrtümer auszuschalten. Auch dann aber sind
Verkostungs-Urteile immer nur subjektive Momentaufnahmen und hängen
nicht zuletzt von der Authentizität der Proben ab, die uns präsentiert
werden. Die Redaktion lehnt deshalb jede Haftung für Weine ab, deren
geschmackliche Qualitäten nicht den hier geschilderten Eindrücken
entsprechen. Unsere Bewertungen stellen eine Synthese aus aromatischem
und geschmacklichem Volumen, Typizität, Alterungsfähigkeit und
Trinkgenuss dar. Eno-Verlag distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt
aller evtl. in diesen Reports verlinkten Seiten und übernimmt keinerlei
Verantwortung für die Verfügbarkeit der Weine sowie
für den Geschäftsverkehr mit den jeweiligen Firmen wird keine Haftung
übernommen.
1) Die
Unterscheidung zwischen Spitzen- und Traumweinen wird erst in unseren
Verkostungsreports ab Januar 2003 getroffen. Im Datenbank-Archiv sind
diese Traumweine mit *****+ gekennzeichnet.
Unser Punktesystem:
Weingüter
Die große Zahl von Verkostungen, die wir
in den letzten Jahren durchführen konnten, erlaubt es uns, auf dieser Basis jetzt auch die
Erzeugerbetriebe insgesamt zu bewerten. Um
diese Wertung deutlich gegenüber der Weinbewertung abzusetzen, vergeben
wir für Erzeuger maximal drei Sterne (@,
in älteren Reports auch P),
allerdings mit Zwischenstufen. Diese Weingutsbewertungen sind natürlich nur dort möglich, wo
wir eine gewisse Mindestanzahl Weine bzw. Jahrgänge verkosten konnten und
stellen eine Langzeitbewertung auf Basis der letzten 10 - 15 Jahrgänge dar, die vom Eindruck eines
bestimmten Tastingreports, d. h. einer Momentaufnahme, abweichen kann. Um die aktuelle Leistungsfähigkeit
eines Erzeugers korrekt einschätzen zu können, sollten daher immer
sowohl die Langzeitbewertung als auch die konkreten
Verkostungsergebnisse berücksichtigt werden.
@@@
Die kleine
Elite der Region und des Landes, gehört zu den Spitzenweingütern
der Welt
@@
Sehr gute
Erzeuger mit stabiler Qualität
@
Erzeuger mit
meist guten Weinqualitäten
@
halbe Sterne
EWW-Weinkategorien:
Um unseren Lesern jenseits aller
Herkunftsbezeichnungen und Geschmacksangaben auf den Etiketten einen
Hinweis zu geben, zu welchem Geschmackstyp die verkosteten Weine
gehören, haben wir das Weinspektrum in 14 Kategorien
eingeteilt, die ab 2006 hin und wieder zusätzlich zu den Bewertungen angeführt werden:
1
Leichte,
trockene Weißweine
2
Kräftige,
trockene Weißweine
3
Roséweine
4
Leichte,
fruchtbetonte Rotweine
5
Fruchtbetonte,
kräftige Rotweine
6
Tanninbetonte,
kräftige Rotweine
7
Schwere,
alkoholreiche Rotweine
8
Deutlich
restsüße bzw. süße Weißweine
9
Liebliche
bzw. süße Rotweine
10
Edelsüße
und Eis-/Strohweine
11
Trockene Likörweine
12
Süße Likörweine
13
Perlweine
14
Schaumweine
Natürlich ist eine solche, grobe
Kategorisierung zwangsläufig immer unvollkommen. Innerhalb jeder
einzelnen Gruppe wären beispielsweise Untergruppen vorstellbar. Man
könnte bei den leichten, trockenen Weißen zwischen den aromatisch
neutraleren und den Bukettweinen mit ausgeprägtem Sortenduft
unterscheiden. Bei den Edelsüßen könnte man darüber streiten, ob
nicht eine Unterteilung in alkoholschwache und alkoholreiche Weine
sinnvoll wäre, und bei den alkoholreichen Roten darüber, ob ihr nur
spezielle Weintypen wie der italienische Amarone angehören oder
generell alle Rotweine aus heißen Anbaugebieten bzw. heißen Jahren,
wenn sie ebenfalls hohe Gradationen erreichen. Aber eine solche,
weitergehende Untergliederung würde dem wichtigsten Nutzen dieser
Einteilung zuwider laufen – dem nämlich, dem Verbraucher eine erste
Orientierung im Ozean der Weintypen zu bieten.