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schadet Ihrer Gesundheit. Schon geringer Konsum
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|
Zu
den bisherigen Portraits und Reportagen
September
2008 "live"
von der Cape Wine 2008
von Eckhard
Supp
Dieser
Reisebericht entstand
dank der großzügigen
Hilfe von WOSA, Wines of South
Africa. Die kompletten
Verkostungsnotizen
werden im Rahmen eines
großen
Südafrika-Reports
Ende Oktober, Anfang
November online gehen.
In den aktuellen Weinhighlights
listen wir die
besten Weine der
2008er-Selektion der
Cape Winemakers Guild
auf, die wir
kürzlich in Hamburg
verkosten konnten. Zum
großen Teil noch im
Handel sind die Weine, die wir in unserem Verkostungsreport
vom vergangenen Jahr
besprochen haben.
|
27.
September |
|
Fotogalerie:
Elim
und Cape
Agulhas

|
|
Land's
End
-
Auch
am
südichsten
Punkt
Afrikas
werden
seit
wenigen
Jahren
Weinreben
kulitiviert.
Elim
heißt
das
Anbaugebiet
bei
Cape
Agulhas,
wo
Atlantik
und
Indischer
Ozean
aufeinander
treffen.
Es
hat
sich
vor
allem
mit
frischen,festen
und
mineralischen
Weißweinen
einen
Namen
gemacht.
Eine
Bilderserie
ohne
Kommentare,
nur
zum
Genießen
....
(Zum
Starten
der
Bildgalerie
auf
das
Foto
klicken!)
|
|
|
|
|
|
Bouillabaisse
kurz vor
der
Antarktis |
|
(Elim,
13:50 h) -
Bei
Cape
Agulhas
- und
wirklich
erst
hier -
ist
Afrika
zu
Ende.
Auch
wenn
die
meisten
glauben,
das
Kap
der
Guten
Hoffnung
sei
der
südlichsten
Punkt
des
Kontinents,
so ist
es
doch
dieses
Stück
Land,
das
"suidelikste",
wie
wir
auf
einem
Schild
lesen,
das am
weitesten
in
Richtung
Antarktis
ins
Meer
ragt.
Dass
hier
Reben
wachsen
sollen,
halte
ich
auf
der
langen
Anfahrt
von
Stellenbosch
für
eine
Erfindung
schlauer
PR-Strategen,
aber
dann
tauchen
die
Rebzeilen
tatsächlich
auf,
und
wir
sind
am
Ziel.
Die
Handvoll
Erzeuger
dieses
Anbaugebiets
verstehen
sich
prächtig
untereinander
und
organisieren
uns
ein
irres
Mittagessen:
Tolle
Austern,
eine
geschmackvolle
Bouillabaisse,
Lamm,
das
nach
Lamm
schmeckt,
ein
Abalone-Ragout
im
Reisring
und
noch
ein
Rostbeef
am
Stück.
Ich
kann
mich,
überfüttert,
wie
ich
bin,
gerade
noch
auf
die
Terrasse
schleppen,
um das
hier
zu
schreiben.
Gastfreundschaft
ist in
Südafrika
wirklich
keine
leere
Worthülse,
und
die
Kerle
hier
freuen
sich
wirklich,
dass
wir
aus
allen
Ecken
der
Welt
zu
ihnen
gekommen
sind.
Ein
letzter,
großartiger
Ausflug
zum
südlichsten
Punkt
Afrikas,
Cape
Agulhas,
den
wir
mit
einem
Schluck
Weißwein
der
Elim-Winzer
beschließen,
und
ein
letztes
Abendessen
mit
kleiner
Verkostung
im
Kreis
der
deutschen
Kollegen,
die
die
Cape
Wine
besuchten,
und
das
war
es.
Goodbye
Africa!
Thank
you,
WOSA!
|
|
|
|
Wie
viele
Sterne? |
|
(Stellenbosch,
08:30 h) -
Einer
der
deutschen
Kollegen,
Niko
Rechenberg,
stellte
diese
Frage
gestern
im
neuen
Restaurant
des
Weinguts
Rust
en
Vrede
(vor
10
Monaten
eröffnet).
Nein,
es
ging
nicht
um die
Sterne
am
Himmel
über
Stellenbosch,
sondern
darum,
ob die
Leistungen
von
Küchenchef
David Higgs
und
seiner
Mannschaft
einen
Stern
verdienten
oder
nicht.
Bei
den
Vorspeisen
hieß
das
einmütige
Verdikt
"ja",
meine
ungemein
aromatische
Erbsensuppe
hätte
sogar
zwei
verdient,
beim
Fischrisotto
ebenfalls,
und
für
die
Desserts
gab es
dieselbe
Note.
Lediglich
die
Lammkoteletts
fanden
wir
alle
etwas
bieder
- gut,
aber
ohne
aromatische
und
geschmackliche
Finesse.
Summa
summarum
aber
war
Rust
en
Vrede
für
die
meisten
von
uns
mit
Abstand
das
kulinarische
Highlight
der
Reise.
Kompliment
David!!
|
|
|
|
26.
September |
|
Wer
hat mehr
Geld?
Wer gibt
mehr
aus? |
|
(Stellenbosch,
18:00 h) -
Die
Frage
stellte
sich
der
Fahrer
des
Minibuses,
der
mich
zum
Gut
des
Golfprofis
Ernie
Els
brachte,
konnte
sie
aber
nicht
beantworten.
Wir
hatten
über
Quoin
Rock
und
Ernie
Els
gesprochen
und
gerätselt,
wer
wohl
mehr
Geld
in die
Landschaft
rund
um
Stellenbosch
gegossen
hat.
Der
Tipp
des
Fahrers
war
ganz
pragmatisch:
Er
kannte
den
mit
Ziegeln
gepflasterten
Weg
zum
Weingut
Ernie
Els
und
meinte,
der
hätte
bestimmt
eine
Unsumme
gekostet.
Ich
tippte,
angesichts
der
gigantischen
Keller
und
der
ausladenden
"mansion",
dem
Wohn-
und
Gästehausensemble
auf
der
Bergkuppe,,
eher
auf
Quoin
Rock.
Aber
schließlich:
Wenn
ein in
England
lebender
Golfprofi
einen
kleinen
Teil
seiner
Millionen
in der
alten
Heimat
investiert
und
damit
eine
ganze
Reihe
Arbeitsplätze
schafft,
dann
ist
das ja
etwas
sehr
Positives.
Und
dann
waren
ja
noch
die
großartigen
Weine,
die
von
Quoin
Rock,
die
ich
bereits
vor
einigen
Tagen
kennenlernen
konnte,
und
die
von
Ernie
Els,
die
ich
heute
verkostete.
Schon
die
"Basis"linie
Guardian
Peak
bot
eine
ganze
Palette
guter
bis
sehr
guter
Gewächse,
an der
Spitze
der
Cabernet
Sauvignon
Lapa
2006 (dichtes Rubinrot, Paprikaschote, medizinalische Noten, Minze und schwarze Beeren, dicht, saftig, fest von jungem aber perfekten Tanninen, süßer Extrakt im Finish, schöner Abgang, sehr lebendiger, feiner Wein).
Von
selten
gesehener,
gleichmäßiger
Qualität
waren
dann
die
drei
Spitzenweine
des
Gutes,
der
Syrah
Cirrus
(intensives Rubinrot, sehr markante Frucht mit etwas gerösteten Walnüssen, dicht, fest, tiefe Retroaromen, sehr guter Wein mit eigener Persönlichkeit),
der Engelbrecht Els Proprietor's Blend
(dickes Brombeerrubin, sehr verschlossen in der Nase, am Gaumen sehr kompakte, frische Tanninstruktur, perfekte Balance, gute Länge im Finish, braucht noch viel Zeit),
beide
aus
dem
Jahrgang
2006,
und
schließlich
der
teuerste,
aber
etwas
schwächere
der
drei,
der
2004er
Ernie Els Limited Release
(intensives Rubinrot, feine, süße Fruchtaromen, am Gaumen fest, stoffig und kräftig, gute Länge im Abgangintensives Rubinrot, feine, süße Fruchtaromen, am Gaumen fest, stoffig und kräftig, gute Länge im Abgang).
Ein
voller
Erfolg
war
auch
der
Besuch
bei
Rijk
Melck
auf
dem
Weingut
Muratie,
das
ich im
Februar
2002
schon
einmal
besucht
hatte.
Die
Spinnweben
im
Verkostungsraum
stehen
wohl
inzwischen
unter
Denkmalschutz
und
gelten
als so
etwas
wie
das
Markenzeichen
von
Muratie.
Bei
den
Weinen
gab es
mehr
als
nur
ein
Highlight,
aber
die
wurden
alle
von
der
herrlichen
Syrah
Ronnie
Melk
2005 (dichtes, frisches Rot, enorme Fruchttiefe in der Nase mit viel roten Beeren, Gewürzen und mediterranen Kräutern, ein wenig Olivenpaste, großes, süßes Extraktpaket, feste Tanninstruktur mit guter Eleganz, großartiger Wein)
getoppt.
Das
ist
mit
Sicherheit
einer
der
zwei
oder
drei
besten
südafrikanischen
Weine
aus
der
Rebsorte.
|
Das
Portrait: Women (in) black
Sie sind jung und selbstbewusst, sie arbeiten für die ganz großen Namen des südafrikanischen Weinbaus, Simonsig, Meinert oder Meerlust. Sie sind weiß oder schwarz, Frauen oder Männer und sie fordern die
Altvorderen auf ihrem eigenen Feld heraus, dem der Erzeugung von
Spitzenweinen.
Von
Eckhard Supp
mehr...
Alexander
von Essen
Randolf
Kauer
|
|
 |
|
|
|
|
|
25.
September |
|
Gabelbissen
und
Haifischtänze |
|
(Kapstadt,
23:30 h) -
Fork,
Gabel,
heißt
das
Tapas-Restaurant
in der
Long
Street,
in dem
ich
heute
mit
der
Besitzerin
von
Mont
du
Toit,
Carolina
du
Toit,
zu
Abend
gegessen
habe.
Die
Tapas
waren
fast
ausnahmslos
von
ausgezeichneter
Qualität:
Thunfisch,
Kudu,
Prawns
(die
waren
etwas
schwächer),
ein
Raviolone
und
tolle
eingelegte
Sardinen
z. B.
Auch
die
Desserts
waren
ganz
hervorragend
-
sowohl
der
Schoko-Kuchen
als
auch
die
vier
Zitronen-Schmankerl.
Anschließend
ging
es,
wie
schon
vor
zwei
Jahren,
ins
Aquarium
an der
"Waterfront"
zum
Tanz
mit
den
Haien
(die
natürlich
brav
hinter
ihrer
Glaswand
blieben).
Der
Abend
war
dem
Pebbles
Project
gewidmet,
einem
Kinderhilfsprojekt
mit
Schwerpunkt
auf
schulischer
Bildung.
Hier
war
allerdings
deutlich
weniger
los,
als
vor
zwei
Jahren.
Vielleicht
eine
Konsequenz
der
politischen
Krise
im
Lande?
|
|
|
|
Eine
Messe
zum
Genießen |
|
(Kapstadt,
19:30 h) -
Da
gab es
vielleicht
die
eine
oder
andere
Kleinigkeit,
die
man
bemängeln
konnte
- eher
im
Umfeld
als
auf
der
Messe
selbst.
Aber
die
Cape
Wine
hat
sich
erneut
als
eine
der
angenehmsten
und
interessantesten
Messe
des
Weltweinbaus
erwiesen.
Eine
so
ruhige
und
professionelle
Atmosphäre
findet
man
nur
selten,
und
die
Qualität
der
Weine,
die
hier
ausgestellt
wurde,
war
von
einem
im
Schnitt
erstaunlich
hohen
Niveau.
Zwar
ändert
das nichts
an
meinen
Bemerkungen
über
gewisse
Kommerzialisierungstendenzen,
aber
insgesamt
hinterließ
die
Cape
Wine bei
allen
Beteiligten,
mit
denen
ich
sprechen
konnte
-
Winzern
wie
Besuchern
-
einen
sehr positiven
Eindruck.
Die
Winzer
beklagten
sich
nicht
einmal
darüber,
dass
zeitweise
nicht
allzu
viele
Besucher
ihre
Stände
bedrängten,
wie
das
andernorts
der
Fall
ist,
sondern
erfreuten
sich
an
deren Qualität
und an
ihrem wirklichen
Interesse
für
die Weine.
Erstaunlich,
dass
jemand
wie
ich,
der
unter
der
Apartheid
15
Jahre
lang
nicht
in
dieses
Land
einreisen
konnte,
sich
hier
so
wohlfühlt. Cape
Wine
2010
...
wir
kommen!
|
|
|
|
Noch
einmal
der
Mainstream
- von
Walen
und der
Sprache |
|
(Kapstadt,
17:00 h) -
Was
genau
es
jetzt
war,
werden
wir
vielleicht
nie
erfahren.
Jedenfalls
schwammen
eben -
gut
vom
Pool
des
Westin
Grand
Hotels
im 19.
Stock
aus
sichtbar
- zwei
oder
drei
ziemlich
große
Brocken
im
äußeren
Hafenbecken.
Die
Südafrikaner
meinten,
es
seien
Wale,
und
die
Tiere
sahen
auch
richtig
majestätisch
und
groß
aus.
Aber
vielleicht
waren
es ja
auch
Seelöwen
oder
Robben
...
Nur
das
Ungeheuer
von
Loch
Ness
wollten
alle
Beobachter
kategorisch
ausschließen.
Der
letzte
Messetag
brachte
jedenfalls
wieder
eine
ganze
Reihe
sehr
schöner
Weine,
etwa
die
gesamte
Kollektion
von
Boekenhoutskloof
und
von
Reyneke.
Grandios
war
auch
der
2007er
Anwilka
(dickes Brombeerrot mit Purpurrändern, minzig-medizinalische Noten, sehr tiefes, klassisches Bukett mit viel Würze hinter der Frucht, große Tanninstruktur, noch jung, aber sehr elegant, eine Spur zu wenig Saft, aber insgesamt sehr überzeugender Wein mit großem Potenzial),
das
Resultat
eines
Joint-Ventures
aus
zwei
Bordeauxwinzern
mit
Klein
Constantia.
Auch
Beyers
Truters
(Beyerskloof)
Synergy Cape Blend
von
2006 (Brombeerrot, sehr tiefes, reifes Fruchtaroma, Erdbeeren und Blaubeeren, viel Stoff und schöne aromatische Länge, festes, aber gut gearbeitetes Tannin)
gehörte
zu
diesen
Highlights,
ebenso
wie
der
weiße
Roulette
2007
von
Lammershoek
(glänzendes,
dichtes
Grünstroh,
sehr
ausdrucksvolles
Bukett,
dicht,
kompakt,
sehr
schöner
Ausdruck
und
große
Länge
bei
gleichzeitig
großer
Frische)
und
die
2006er
Syrah
aus
dem
selben
Weingut.
Apropos
Lammershoek:
Es ist
schon
erstaunlich,
wie
gut
Paul
Kretzel
nach
mehr
als 35
Jahren
in
Südafrika
noch
deutsch
spricht.
Zwar
mit
landschaftlichem
Einschlag,
aber
grammatikalisch
völlig
sauber,
während
andere
es
schon
nach
einem
halben
Jahr
nicht
mehr
schaffen,
einen
halbwegs
korrekten
deutschen
Satz
zu
formulieren.
Eine
der
schönsten
Kreationen
des
Berufskauderwelschs,
das
man
unter
Weinmachern
hier
hören
konnte,
war
der
Satz:
"Ich
hab
den
Wein
zurückgeblendet"
-
gemeint
war
natürlich
zurückverschnitten
(von
to
blend
=
verschneiden).
Beim
Weingut
Reynecke
dann
das
umgekehrte.
Da
flickte
ein
Südafrikaner
umstandslos
deutsche
Bruchstücke
in
sein
Englisch:
"I
don't
like
this
wischiwaschi..."
meinte
er,
und
hatte
wohl
Recht,
was
die
vielen,
undefinierten
Weine
seiner
Kollegen
betrifft.
Reynecke
und
Boekenhoutskloof,
die
beiden
Standnachbarn
auf
der
Messe,
präsentierten
sich
überhaupt
nicht
mit
Wischiwaschi,
sondern
mit
zweien
der
schönsten
Kollektionen
der
Messe.
Reynecke
ist
darüber
hinaus
das
einzige
(so
sagt
man,
ich
konnte
es
nicht
verifizieren)
zertifizierte
biodynamische
Weingut
in
Südafrika,
und
die
Weine
sind
wirklich
großartig.
Was
den
Mainstream
angeht,
so
müssen
die
südafrikanischen
Erzeuger
aufpassen,
dass
sie
nicht
in der
Belanglosigkeit
vieler
chilenischer
oder
australischer
Marken
enden.
Ganz
gleich,
wie
hoch
der
Druck
durch
Importeure
und
Wiederverkäufer
ist:
Wenn
die
Südafrikaner
es
nicht
schaffen,
zumindest
an der
Spitze
ihrer
jeweiligen
Weinpaletten
mindestens
ein
Produkt
mit
überragender,
aber
vor
allem
unverwechselbarer
Qualität
zu
präsentieren,
dann
werden
sie
bald
das
aktuelle
Schicksal
der
anderen
Neue-Welt-Länder
teilen,
denen
es auf
den
europäischen
Märkten
gar
nicht
gut
geht.
|
|
|
|
24.
September |
|
Österreichische
Küche
... und
der
Service? |
|
(Kapstadt,
22:00 h) -
Nachdem
ich
vor
zwei
Tagen
Thomas
Sinn
kennenlernte
(s.
u.),
war
ich
heute
abend
in
seinem
Restaurant.
Er
gilt
als
einer
der
besten
Chefs
am
Western
Cape.
Das
Restaurant
war,
entgegen
meiner
Erwartungen,
ein
sehr
modernes
Ensemble
aus
Bar,
Terrasse
und
offenem
Restaurant
in
einer
Büro-
und
Einkaufspassage.
Vorweg
sei
gesagt,
dass
das
Essen
wirklich
gut
war:
Ein
Pot-au-feu
aus
Muscheln
und
Prawns,
der
vielleicht
eine
Spur
zu
konzentriert
war,
und
ein
Rinderfilet
von
absolut
zarter
Konsistenz,
perfekt
gebraten,
bei
dem
nur
die
versprochenen
Rösti
fehlten.
Was
den
Service
angeht,
liegt
bei
Sinn
jedoch
Einiges
im
Argen:
Dass
die
Restaurantchefin
eine
ganze
Weile
mit
ausladender
Gestik
und
lauthals
mit
ihrem
Personal
stritt,
hätte
man
vielleicht
noch
im
allgemeinen
Lärm
überhören
oder
übersehen
können.
Aber
dass
dann
ein
Brotkörbchen
mit
einem
(!)
ganzen
und
einem
abgeknabberten
Stück
Brot
auf
den
Tisch
kam,
die
Papierserviette
voller
Krümel
und
Fettflecken
war,
was
den
Schluss
zuließ,
dass
dieses
Körbchen
mitsamt
Inhalt
schon
mindestens
einen
Gast
"beglückt"
hatte,
das
war
schon
etwas
gewöhnungsbedürftig.
Dass
in dem
zu
zwei
Drittel
leeren
Restaurant
der
Service
und
die
Küche
in
vollem
Stress
"rotierten",
trug
dann
auch
nicht
zur
Gemütlichkeit
bei.
Mit
Thomas
Sinn
unterhielt
ich
mich
kurz
über
die
Tendenzen
im
südafrikanischen
Weinbau.
Dass
er
sich
bitter
über
einige
überzogene
Preise
beklagte,
konnte
ich
aus
der
europäischen
Perspektive
naturgemäß
nicht
nachvollziehen.
Einig
waren
wir
uns
allerdings
darin,
zu
konstatieren,
dass
in den
letzten
Jahren
eine
deutliche
Tendenz
hin zu
"mainstreamigen",
kommerzielleren
Weinen
festzustellen
ist.
Es
gibt
zwar
immer
noch
spannende
Betriebe,
vor
allem
von
jungen
Weinmachern,
die
sich
ihre
Sporen
noch
verdienen
müssen,
aber
bei
vielen
Betrieben
ist
klar
zu
erkennen,
dass
sie
ihre
Weine
stark
am
Markt
ausrichten.
Das
mag
für
das
untere
und
mittlere
Preissegment
noch
natürlich
sein,
im
gehobenen
Segment
und
bei
den so
genannten
"icon
wines"
hat
eine
solche
Ausrichtung
natürlich
nichts
zu
suchen.
Interessantes
Detail
am
Rande:
Die
beiden
Taxen
auf
dem
Hin-
und
dem
Rückweg
fuhren
im
Prinzip
denselben
Weg.
Dennoch
standen
auf
dem
Hinweg
55
Rand
auf
dem
Zähler,
auf
dem
Rückweg
nur
23!
|
|
|
|
Grabenkrieg
und Wein
satt! |
|
(Kapstadt,
18:00 h) -
Messen
wie
die
aktuelle
Cape
Wine
zu
organisieren,
ist
sicher
kein
leichtes
Stück
Arbeit,
und
ich
beneide
niemanden
darum.
Aber
was
hier
seit
zwei
oder
drei
Tagen
abgeht,
übertrifft
dann
doch
die
schlimmsten
Befürchtungen.
Dutzende
Termine
- und
nicht
nur
meine!
-, die
vereinbart
und
dann
wieder
abgesagt
oder
verschoben
werden,
wobei
sich
die
Einladenden
und
die
Organisatoren
gegenseitig
die
Schuld
in die
Schuhe
schieben.
Wenn
man
sich
über
das
Chaos
beschwert,
muss
man
sich
in
scharfem,
fasst
drohendem
Tonfall
belehren
lassen,
man
solle
lieber
bei
der
nächsten
Gelegenheit
zwei
Mal
darüber
nachdenken,
bevor
man
etwas
sage.
Auch
die
erhofften
Arbeitsbedingungen
für
Internet-Publikationen
-
ursprünglich
war
sogar
einmal
ein
Treffen
mit
Wein-Bloggern
aus
aller
Welt
vorgesehen,
das
aber
kurz
vor
Messebeginn
wieder
abgesagt
wurde
- sind
mehr
als
spärlich.
Wer,
wie
ich,
tagsüber
online
berichten
will
und
nach
einem
Wlan-Zugang
fragt,
wird
beschieden,
sich
bei
der
Verwaltung
des
Conventions
Centres
einen
entsprechenden
voucher
zu
kaufen.
Das
ist
schon
recht
ärmlich,
um es
höflich
auszudrücken!
Eines
ist
klar:
Dieses
Gezetere
geht
letztlich
nur zu
Lasten
der
sympathischen
Winzer
dieses
Landes
und
ihrer
herrlichen
Weine! Und
davon
gab es
auch
auf
dem
heutigen
Messetag
wieder
mehr
als
genug:
Am
Stand
von
Delheim
mit Nora
Sperling
(Foto:
Erhardt
Thiel)
Etwa
den
200er
Trilogy
von
Warwick
(dickes Brombeerrubin mit Purpurrändern, tiefe Blaubeeraromen, schöne, noch verhaltene Würze, am Gaumen festes Tannin, sehr jung, aber auch große aromatische Fülle, sehr klassischer, europäischer Wein mit gutem Entwicklungspotenzial)
oder den
Pinotage Single Vineyard
des
selben
Jahrgangs
von
Kanonkop
(dichtes, frisches Rot, sehr tiefes Blaubeeren- und Würzaroma, viel Stoff und Struktur, große Eleganz am Gaumen, Kommerzialisierung noch nicht entschieden)
und
nicht
zuletzt
den
suberben
Le
Sommet
2006 von
Mont du
Toit
(intensives,
frisches
Rubin,
noch
völlig
verschlossen
in der
Nase,
dicht,
saftig
am
Gaumen,
mit
fester
Struktur,
perfektes,
reifes
tannin,
sehr
lang im
Abgang -
fast ein
Traumwein).
Am
Abend
konnte
ich dann
im Hotel
noch
eine
Reihe
von
Weinen
verkosten,
deren
Aussteller
nicht an
der Cape
Wine
teilgenommen
haben.
Schönster
der
Serie
war der
2005er
Syncronicity
von
Martin
Meinert,
ein
Verschnitt
aus
Cabernet
Sauvignon,
Merlot
und
Pinotage.
In
dieser
Form
lässt
man sich
sogar
den
Merlot
gefallen!
|
|
|
|
23.
September |
|
Ein
Wunder -
es geht
auch
ohne
Zuckerstückchen! |
|
(Kapstadt,
14:50 h) -
Es
geschehen
noch
Zeichen
und
Wunder!
Ken
Forrester
hat
die
Restsüße
bei
seinem
Spitzenwein
"FMC"
tatsächlich
ein
gutes
Stück
zurückgeschraubt,
etwa
auf
das
Niveau
seines
"Grand
Chenin",
den er
in
früheren
Jahren
produzierte.
Das
Resultat
ist
großartig:
Eine
Fruchtdichte
und
eine
aromatische
Länge
im
Abgang,
die in
diesem
Land
(und
darüber
hinaus)
ihresgleichen
suchen.
Toll!
Und
die 9
g
Restzucker
spürt
man
zwar
noch -
natürliche
Restsüße
ist ja
nicht
zuletzt
auch
ein
hervorragender
Aromaträger
-,
aber
sie
stören
nicht
mehr,
sondern
tragen
zur
Kraft
und
zur
Fülle
des
Weins
bei.
|
|
|
|
Die
ersten
Weine
sind die
schwersten |
|
(Kapstadt,
13:30 h) -
Die
ersten
Weine
auf
Messen
wie
der
Cape
Wine
sind
immer
die
schwersten.
Der
Gaumen
ist
noch
"trocken"
und
der
Kaffee
vom
Morgen
wirkt
nach.
Aber
nach
zwei,
drei
Proben
am
Stand
von
Raka
Wines,
einem
aufstrebenden
Gut
aus
der
Gegend
von
Klein
Rivier
im
Overberg-Distrikt,
geht
das
Verkosten
schon
gut
von
der
Hand,
pardon,
vom
Gaumen.
Selbst
der
Merlot
ist
hier
zum
Genießen,
und
der
2007er-Jahrgang
zeigt
sich
schon
deutlich
besser
als
der
2006er
zum
gleichen
Zeitpunkt.
Ses'fikile
heißt
"Wir
haben's
geschafft!"
oder
"Wir
sind
angekommen!",
und
das
kann
man
angesichts
der
schönen
Weine
wirklich
bestätigen.
Wie
nicht
anders
zu
erwarten,
stellt
sich
bei
Swartland-Weinen
der
Shiraz
(Reserve
Matriarch)
am
besten
dar.
Weinmacher
der
schwarzen
(Frauen)Crew
ist
übrigens
Bruce
Jack -
offenbar
doch
immer
noch
ein
wenig
Hans
Dampf
in
allen
Gassen.
Die
Weine
tragen
allesamt
Namen,
die
sich
auf
die
schwarzen
Traditionen
des
Landes
beziehen:
Rain
Song,
Matriarch
etc.
Die
Qualitäten
sind
vor
allem
bei
den
Einstiegsweinen
(Rain
Song)
beeindruckend.
Unsere
"musts"
von dieser Reise
als
Empfehlung
für die
Besucher
der Cape
Wine:
Tulbagh Mountain
Vineyards,
Saronsberg,
Raats family
wines, Scali -
W. de Waal,
Quoin Rock, De
Trafford. Und
aus unseren
früheren
Tastings
empfehlen wir
einen Besuch bei
(vorbehaltlich
deren Teilnahme,
die wir nicht
überprüfen
konnten): Mont
du Toit, Martin
Meinert,
Boekenhoutskloof,
Kaapzicht, The Spice Route,
Saxenburg,
Beyerskloof und
natürlich
Klassiker wie
Clos Malverne,
Kanonkop
oder Meerlust.
|
|
|
|
Südafrikas
Zukunft |
|
(Kapstadt,
10:00 h) -
Ex-Präsident
Mbeki
und
seine
möglichen
Nachfolger
füllen
die
Seiten
der
Tageszeitungen,
aber
heute
morgen
geht
es
vordergründig
nicht
um die
politische
Zukunft
des
Landes,
sondern
um die
seiner
Wirtschaft,
insbesondere
der
Weinwirtschaft,
die
hier
in der
Western
Cape
Region
den
bedeutendsten
Wirtschaftszweig
überhaupt
darstellt.
Erster
Sprecher
ist
Dennis
Dykes,
der
die
allgemeinen
wirtschaftlichen
Parameter
erklärt.
Auf
dem
Podium
neben
ihm
Paul
Cluver,
JP
Landmann,
Laurine
Platsky,
Jonathan
Daniels
mit
auffallendem
grünem
Turban
und
schließlich
Su
Birch,
die
Chefin
von
WOSA.
Dykes legt
dar,
dass
der
ungebrochene
wirtschaftliche
Aufschwung
seit
dem
Regime-Wechsel
1993
einerseits
auf
eine
günstige
internationale
Konstellation,
andererseits
aber
auch
auf
intelligente
Steuerpolitik
zurückzuführen
ist,
die
den
Aufschwung
beflügelte
und
insbesondere
große
sozialpolitische
Ausgaben
erlaubte,
die
Inflation
und
Zinssätze
senken
half
und
die
Ökonomie
insgesamt
öffnete.
Erst
2008
brechen
die
Umfragewerte
für
das
Vertrauen
in die
Entwicklung
etwas
ein -
sowohl
bei
den
Investoren,
als
auch
beim
Verbraucher.
Grund
dafür
sind die
politische
Entwicklung
im Lande
selbst,
aber
auch
die
internationalen
Krisen
(Subprime
crisis
in
USA),
die
Krise
der
Stromversorgung
im
Land
und
wieder
steigende
Zinsen. Von
allen
Bereichen
der
Landwirtschaft
hat
der
Weinbau
in den
letzten
15
Jahren
die
rasanteste
Entwicklung
erlebt
und
die
mittel-
bis
langfristigen
Aussichten
des
Landes
insgesamt
werden
als
durchaus
positiv
wahrgenommen.
Die
Eröffnungskonferenz
der
Cape
Wine
2008 -
von
links
nach
rechts:
Paul
Cluver,
Dennis
Dykes,
Laurine
Platsky,
Jonathan
Daniels
und
Su
Birch.
Dieses
Land
dürfte
theoretisch
gar
nicht
existieren,
meint
JP
Landmann,
einer
der
wichtigen
politischen
Analysten
des
Landes,
betrachtet
man
seine
Zerrissenheit:
11
Sprachen,
fünf
Religionen,
extrem
Reiche
und
extrem
Arme,
1. und
4.
Welt.
Und
dennoch
existiert
es,
und
Landmann
unterstreicht,
dass
dies
auch
ein
Resultat
der
überraschenden
Stärke
der
südafrikanischen
Demokratie
ist,
die,
allen
Unkenrufen
zum
Trotz,
seit
1994
schon
vier
Regierungswechsel
erlebt
hat,
ohne
dass
es zu
tiefgreifenden
politischen
oder
sozialen
Unruhen
gekommen
wäre.
Dennoch:
Während
die
letzten
10
Jahre
das
Land
reicher
und
prosperierender
gemacht
haben
- auch
die
Arbeitslosenzahlen
und
die
Armutsstatistik
profitierten
von
dieser
Entwicklung
-,
bleibt
es
eine große
Aufgabe,
auch
auf
der
Ebene
des
"sozialen
Kapitals",
der
Werte,
der Kohärenz
und
des demokratischen
Funktionierens
einer
modernen
Gesellschaft,
einen
ähnlichen
Fortschritt
zu
bewerkstelligen.
Das
sagen
sowohl
Ex-Präsident
Mbeki,
als
auch
seine
Gegner,
die
ihn
aus
dem
Amt
gejagt
haben.
Gesundheit,
Erziehung
und
Kriminalität
identifiziert
Landmann
als
die
großen
Aufgaben
der
nächsten
Regierung,
egal,
wer an
ihrer
Spitze
steht.
Auch
Su
Birch
von
WOSA
hat
auf
der
Veranstaltung
einen
Blick
auf
die
Zukunft
gewagt:
"Ten
Years
from
now"
nennt
sie
ihren
Vortrag.
"Wir
schreiben
das
Jahr
2018
und
vergangenen
Monat
hat
Madonna
ihren
60.
Geburtstag
mit
dem
ersten
Rockkonzert
auf
dem
Mond
gefeiert.
Ihr
Flug
dorthin
wurde
von
Virgin
Galactic,
der
Raumflotte
von
Richard
Branson,
gesponsort,
die
heute
Chinesen
gehört.
Wir
schreiben
das
Jahr
2018
und
die
Chinesen
dominieren
den
niedrigpreisigen
Weinmarkt
der
Welt,
obwohl
sie
selbst
fast
70 %
der
eigenen
Weinproduktion
im
Land
konsumieren,
meist
mit
7-Up
gemischt.
Südafrika
ist
von
seinem
Platz
als
neuntgrößter
Erzeuger
von
China
und
Indien
verdrängt
worden.
Im
Land
selbst
sind
fast
alle
für
Weinbau
geeigneten
Flächen
entwickelt
und
die
Rebfläche
stieg
zwischen
2008
und
2018
von
100.000
auf
140.000
Hektar.
Die
neuen
Flächen
liegen
in den
Küstenstrichen
der
Western
und
Eastern
coasts.
Während
1988
noch
85 %
der
Flächen
mit
weißen
Sorten
bestockt
waren,
ist
ihr
Anteil
auf
nur 45
%
gesunken..."
Wir
werden
es (hoffentlich)
erleben!
|
|
|
|
22.
September |
|
Man
spricht
deutsch |
|
(Constantia,
23:00 h) -
Die
Südafrikaner
lieben
es
lockerer!
Jedenfalls
sind
die
meisten
"functions",
die
ich in
der
Weinwelt
des
Landes
miterleben
konnte,
recht
unverbindlich
in
Form
und
Inhalt.
Wie
bei
der
Veranstaltung
"Kape
Kontrei
Cuisine"
heute
abend,
bei
der
einige
Hundert
Gäste
ungezwungen
von
Stand
zu
Stand
flanierten
und zu
den
exquisiten
Häppchen,
die
von
den
besten
Köchen
der
Region
zubereitet
wurden,
einige
wirkliche
Weinhighlights
probieren
können.
Wie
die
Weine
von
Saronsberg
und
Tulbagh
Mountain
Vineyards,
über
die
wir
bereits
berichtet
haben.
Oder
den
2005er
Chardonnay
Méthode
Ancienne
von
Springfield
Estate
in
Robertson,
der
wunderbar
fruchtig
und
frisch
geblieben
ist,
trotz
seiner
inzwischen
vier
Jahre.
Bei
den
Köchen
war
auffällig,
wie
viele
von
ihnen
sich
auf
deutsch
unterhielten.
Österreicher
und
Deutsche
scheinen
hier
die
Spitzengastronomie
ganz
maßgeblich
zu
prägen,
wie
etwa
der
Deutsche
Bresselschmidt
vom
Restaurant
Aubergine
in
Kapstadt
und
der
Österreicher
Sinn,
dessen
Restaurant
am
Wembley
Square
seinen
Namen
trägt.
|
|
|
|
Eine
Riesenkrake
- das
neue
Stadion |
|
(Kaptstadt,
16:00 h) -
Cape
Town
bekommt
ein
neues
Wahrzeichen.
Nach
dem
Tafelberg
und
der
noch
jungen
"Waterfront",
dem
Erlebnis-
und
Shopping-Centre
im
Hafen,
entsteht
derzeit
direkt
hinter
den
letzten
Gebäuden
der "Waterfront"
das
Fußballstadion
für
die WM
2010.
Das
Betonskelett
scheint
schon
fertiggestellt,
so
weit
man
das
von
weitem
beurteilen
kann,
und in
den
unteren
Rängen
wirkt
der
Bau
insgesamt
recht
fortgeschritten.
In der
Lobby
meines
Hotels
treffe
ich
Irina
von
Holdt,
die
von
einer
Hamburger
Familie
abstammt.
Sie
ist
Wein-Autorin,
gründete
aber
bereits
1995
zusammen
mit
ihrer
Tochter
die
Old
Vine
Cellars
und
kaprizierte
sich
bereits
damals,
als
die
Sorte
noch
ein
Aschenputteldasein
führte,
darauf,
hochwertige
Weißweine
aus
Chenin
blanc
zu
erzeugen.
Inzwischen
ist
die
Palette
etwas
breiter
geworden,
und
die
von
Holdts
erzeugen
auch
Rot-
und
Schaumwein.
Da sie
nicht
auf
der
Cape
Wine
Show
ausstellen,
werde
ich
die
Weine
wohl
in den
nächsten
Tagen
im
Hotel
verkosten
müsesn.
|
|
|
|
Immer
wieder
gut -
der
Klassiker
Wijnhuis |
|
(Stellenbosch,
14:30 h) -
Das
Wijnhuis
im
Zentrum
von
Stellenbosch
gibt
es
schon,
seit
ich in
Sachen
Wein
in
Südafrika
unterwegs
bin.
Es hat
einige
Höhen
und
Tiefen
durchgemacht,
aber
unter
deutscher
Küchenleitung
derzeit
wieder
ein
sehr
gutes
Niveau
erreicht.
Ich
treffe
mich
mit
Ernst
Gouws
von
Ernst
&
Co.
sowie
seiner
Tochter
Inke,
die
mich
in
Diensten
von
WOSA
schon
vor
vielen
Jahren
durch
Südafrikas
Weinbaugebiete
kutschierte.
Inke
importiert
heute
Champagner
- eine
Myriade
kleiner
Erzeuger
- und
hat
offenbar
enormen
Erfolg
damit.
Ernst,
ein
Absolvent
der
Weinbauschule
von
Weinsberg,
hat
nach
der
Trennung
von
seinem
alten
Partner
mit
Ernst
&
Co.
wieder
eine
sehr
erfolgreiche
Linie
gestartet. Das
Beste
an
diesem
amüsanten
Lunch:
die
Flasche
Olivenöl,
deren
Etikett
den
Inhalt
als
"Cold
Pressed
Virgin",
kaltgepresste
Jungfrau,
ausweist.
|
|
|
|
Kapstadt
liegt in
Südamerika |
|
(Somerset
West,
11:30 h) -
Bruce
Jack
war in
den
letzten
Jahren
so
etwas
wie
der
Hans Dampf
in
allen
Gassen
des
südafrikanischen
Weinbaus.
Wann
immer
man
ihn
traf,
hatte
er
Weine
einer
neuen
Marke,
eines
neuen
Joint-Ventures
im
Gepäck.
Jetzt
hat er
eine
Aufgabe
übernommen,
die
allzu
viel
Eskapaden
nicht
mehr
erlauben
dürfte:
Er ist
Chef
der
südafrikanischen
Niederlassungen
von
Constellation
Brands,
der
weltgrößten
Kellereigruppe
aus
den
USA,
und
als
solcher
nicht
mehr
nur
verantwortlich
für
seine
Flagstone-Weine
-
diese
Marke
hat er
an
Constellation
verkauft
-,
sondern
auch
für
Kumala
und
Fish
Hoek.
Seine Joint-ventures
hat er
bis
auf
eines
beendet:
Sowohl
Jack
& Knox
als
auch Berrio
werden
von
seinen
ehemaligen
Partnern
weitergeführt.
Kapstadt
und
Somerset-Stellenbosch
liegen
auf
Land,
das
auf
dem
Urkontintent
eigentlich
zum
späteren
Südamerika
gehörte,
erklärt
Bruce
Jack,
Elim
gehörte
zur
Antarktis.
Das
erklärt
für
ihn
den
unterschiedlichen
Charakter
der
Weine
beider
Gebiete,
v. a.
die
größere
Mineralität
der
Weine
von
Elim. (s.
Foto)
Die
Kausalität
erscheint
mir
dann
doch
etwas
verwegen!
Aber
schön
ist
die
Theorie
allemal!
Die
Weine
von
Bruce
Jack
bieten
alle
guten
Trinkgenuss,
vielleicht
fehlt
ihnen
ein
letztes
Stück
Struktur
und
Komplexität,
aber
das
wäre
bei
den
Mengen,
die
insbesondere
von
den
Massenmarken
Kumala
und
Fish
Hoek
erzeugt
werden,
ja
auch
ein
Wunder.
Bruce
Jack
zeichnet
die
Teile
der
Kapregion
ein, die
beim
Auseinanderbrechen
des
Urkontintents
eigentlich
zu
Südamerika,
zur
Antarktis,
zu Asien
etc.
hätten
gehören
müssen.
|
|
|
|
Unübertroffene
Herzlichkeit |
|
(Stellenbosch,
09:30 h) -
Schade
eigentlich,
dass
ich
aus
dem
Hotel
De
Oude
Werf
in
Stellenboschs
Church
Street,
mitten
im
Zentrum
und
umgeben
von
interessanten
Restaurants,
Kunstgalerien
und
Souvenirläden,
auschecken
muss,
da ich
für
die
nächsten
vier
Tage
in
Kapstadt
untergebracht
sein
werde.
Schöne
Zimmer,
gutes
Essen
und
vor
allem
eine
fast
unglaubliche
Freundlichkeit,
nein
Herzlichkeit
vom
gesamten
Personal.
An
solchen
Orten
muss
man
sich
einfach
wohlfühlen!
|
|
|
|
21.
September |
|
Wenn
Waterford
ruft |
|
(Stellenbosch,
22:30 h) -
Die
"Weingesellschaft"
von
Stellenbosch
und
Umgebung
hat
sich
heute
abend
auf
dem
Weingut
Waterford
getroffen,
einem
Nachbarn
der
Traffords.
Es
gibt
eine
ganze
Reihe
Weiß-
und
Rotweine
zu
kosten,
von
denen
allerdings
nur
wenige
voll
überzeugen,
und
das
Büffet
besteht
nur
aus
einer
kleinen
Auswahl
kalter
Vorspeisen
und
etwas
Käse
zum
Schluss.
Die
Gesellschaft
hat's
trotzdem
goutiert,
und
uns Reisenden
tat es
bestimmt
ganz
gut,
einmal
nicht
drei
Stunden
in
Folge
gestopft
zu
werden.
Dem
ruf
von
Kevin
Arnold
waren
sie
jedenfalls
alle
gefolgt:
Jan
Boland
Koetze
vom
Vriesenhof,
Eben
Sadie
mit
seiner
Frau,
Su
Birch,
die
Chefin
von
Wines
of
South
Africa,
Journaisten
und
Importeure
aus
aller
Welt,
und,
und,
und....
|
|
|
|
Hinten
im Tale |
|
(Stellenbosch,
18:15 h) -
Um
zu den
Traffords
zu
kommen,
braucht
man
Geduld.
Die
Abfahrt
von
der
breiten
Straße
Stellenbosch-Somerset
macht
noch
einen
guten
Eindruck,
aber
schon
bald
nach
dem
Passieren
des
Schlagbaums,
mit
dem
sich
einige
der
Weingüter
im
Süden
von
Stellenbosch
vor
ungebetenen
Besuchern
zu
schützen
suchen,
fängt
eine
Holperpiste
an,
wie es
sie in
weitem
Umkreis
nicht
schlimmer
gibt.
Jedenfalls
ist
jeder
Besucher,
der es
bis
zum
Weingut
De
Trafford
schafft,
einigermaßen
durchgerüttelt. Das
in
satte
Vegetation
eingebaute,
kleine
und in
seiner
Ausstattung
fast
rudimentär
wirkende
Gut
von
David
und
Rita
Trafford
entschädigt
dann
aber
mit
seinen
Weinen
voll
für
die
mühselige
Anfahrt.
Cabernet
Sauvignon,
Syrah
und
sogar
der
andernorts
meist
uninteressante
Merlot
zeigen
sich
hier
von
eleganter
Aromatik
und
Struktur,
wirken
so
fest
und
klassisch,
dass
man
ganz
automatisch
eher
an
europäische
Weine
als an
solche
aus
der
Neuen
Welt
denkt.
In
dieser
Höhe
und
Abgeschlossenheit,
wo
sich
der
Besucher
vielleicht
nur
wundert,
wie
die
Trauben
im
Schatten
der
hohen
Berge
auf
allen
Seiten
überhaupt
ausreifen
können,
kommen
Jahrgangsunterschiede
voll
zur
Geltung.
Noch
nicht
im
Handel,
aber
schon
jetzt
überzeugend
ist
der
2006er
Elevation 393:
mit
dickem Brombeerrot, noch
verschlossenen, aber sehr tiefen Aromen, klassischen
Cassis-Zedernnoten
und am Gaumen
einem
kompakten Extraktpaket,
ist er
der
schönste
Wein
des
Hauses.
Das noch
junge, aber sehr
elegante Tannin,
und
der sehr
lange,
aromatische
Abgang
könnten
ihn
mit
ausreichender
Reifezeit
auch
zu
einem
Traumwein
machen.
|
|
|
|
Quoin
Rock -
Bio-Eleganz |
|
(Stellenbosch,
12:20 h) -
Ja,
man
kann
organischen
Weinbau
betreiben,
ohne
dogmatisch
zu
werden
und
die
Geschichte
auf
den
Kopf
stellen
zu
wollen,
wie es
Eben
Sadie
gestern
versucht
hat.
Die
Fahrt
mit
Carl
van
der
Merwe,
dem
Weinmacher
und
General
Manager
von
Quoin
Rock -
nicht
verwandt
mit
Nico
van
der
Merwe
-,
einem
knapp
acht
Jahre
alten
Weingut
in
direkter
Nachbarschaft
von
Delheim
und
Muratie
an der
Straße
von
Stellenbosch
nach
Paarl,
ähnelt
zwar
einem
Höllenritt,
mit
zahlreichen
Querfeldeinpassagen
im
Eiltempo
und
Fahrten
über
hohe,
schmale
Dämme,
ist
aber
ungemein
spannend.
Wenn
van
der
Merwe
von
seinen
Anstrengungen
erzählt,
den
Weinbau
des
gutes
auf
organische
Bewirtschaftung
umzustellen,
nimmt
man
ihm
das
wirklich
ab.
Beeindruckend
die
zwei
Geruchsproben
von
Erdbrocken
aus
benachbarten
Weinbergen
mit
identischen
Böden
- der
eine
organisch,
der
andere
traditionell
bewirtschaftet.
Während
die
organische
Erde
duftet
und
strahlt,
ist
die
Gegenprobe
stumpf
und
tot.
Auch
bei
der
Probe
seiner
durchweg
blitzsauberen,
ausdrucksvollen
und
sehr
eleganten
Weiß-
und
Rotweine
überrascht
van
der
Merwe:
Sein Chardonnay
ist
ein
perfektes
Testimonial
gegen
die
aktuelle,
dümmliche
Barrique-Diskussion,
die
sich
meist
in Bemerkungen
vom
Stil
"der
Wein
hat zu
viel
Holz"
erschöpft.
Dieser
Chardonnay
ist im
Barrique
vergoren
und
ausgebaut,
zu 40
%
sogar
in
neuen
französischen
Fässern.
Er ist
dabei
aber
so
elegant,
fruchtig,
lebendig
und
frisch,
dass
man
vom
Holz
fast
nichts
mehr
merkt.
Wenn
ein
Wein
also
"zu
viel
Holz"
hat,
dann
liegt
es
fast
immer
am
Grundwein,
der zu
schwachbrüstig
ist,
um den
Holzausbau
zu
vertragen.
Die
Quoin-Rock-Weine
sind
insgesamt
von
großer
Eleganz
sowie
überraschender
aromatischer
Fülle
und
Frische.
Das
gilt
vor
allem
für
den
Cabernet-Syrah-Verschnitt
(Estate)
und
den
erwähnten
Chardonnay.
Auch
der
Süßwein
(Sauvignon
blanc
Vine
dried)
ist
weit
entfernt
von
der
üblichen
exotischen
Üppigkeit;
statt
dessen
gibt
es
feine
Frucht
und
einen
fast
trockenen
Abgang
gepaart
mit
großer
Eleganz.

Carl
van der
Merwe
lässt
Besucher
gern an
der Erde
seiner
organisch
bewirtschafteten
Weinberge
und an
der von
klassischen
Flächen
in der
Nachbarschaft
schnuppern.
Der
Unterschied
ist
frappierend.
Auf der
einen
Seite
üppiges
Leben -
auf der
anderen
tote
Hose.
Was die
Investoren
von
Quoin
Rock
hier an
Finanzmitteln
in der
Landschaft
verteilt
haben,
ist
unglaublich
- zu den
Gebäudekomplexen
gehört
auch
eine
riesige
Mansion,
die dem
historischen
Lanzerac
in
Stellenbosch
nachempfunden
wurde
(im
Hintergrund
auf der
Bergkuppe).
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Nicos
Baustelle |
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(Stellenbosch,
10:30 h) -
Die
Grenze
zwischen
Kapstadt
und
Stellenbosch
wird
durch
einen
Stacheldrahtzaun
markiert,
der um
Nico
van
der
Merwes
neues
"Weingut"
gezogen
ist.
Weingut
ist
dabei
ein
ausgesprochener
Euphemismus,
denn
um
mehr
als
eine
Baustelle
mit
noch
nicht
fertig
renoviertem
Wohnhaus,
einen
großen
Schuppen,
der
einmal
den
Keller
beherbergen
soll,
und
ein
kleines
Gästehaus
handelt
es
sich
bei
diesem
Weingut
noch
nicht.
Dafür
ist
der
Blick
grandios:
Von
den
letzten
Hügel
Stellenboschs
auf
der
Linken,
Somerset
West,
die
False
Bay,
das
Kap
der
Guten
Hoffnung,
den
Tafelberg
und
Kapstadt,
geht
der
Blick
bis
auf
die
Hügel
der
Durbanville
Hills
auf
der
Rechten.
Wahrlich
ein
grandioses
"Renten"projekt,
wie
Nico
es
nennt,
der
als
Weinmacher
des
benachbarten
Gutes
Saxenburg
berühmt
wurde. Was
die
Weine
betrifft,
so
sind
sie
alle
sehr
hochwertig,
auch
wenn
vielleicht
noch
ein
wirklicher
Überflieger
fehlt.
Elegant
und
tief
der
neue
Shiraz,
der
jetzt
mit
dem
2006er-Jahrgang
zum
ersten
Mal
auf
den
Markt
kommt.
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Braai
mit
Tafelberg |
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(Stellenbosch,
08:00 h) -
Saftig
und
würzig
- das
galt
gestern
abend
sowohl
für
die
Weine
von
Bruwer
Raats
wie
auch
für
das
typisch
südafrikanische
Braai
- eine
Art
Fleisch-
oder
Geflügeleintopf
in
Steingut
auf
dem
offenen
Feuer
geschmort
-, das
wir
auf
dem
Weingut
Sterhuis
in
Sichtweite
des
Tafelbergs
genießen
durften.
Ein
schöner
Abend!
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20.
September |
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Zwangsurlaub! |
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(Stellenbosch,
16:00 h) -
Nachdem
ich
heute
Gelegenheit
hatte,
insgesamt
sechs
(in
Zahlen:
6!!)
Weine
zu
verkosten,
erfahre
ich
bei
meiner
Ankunft
in
Stellenbosch,
dass
außerdem
von
meinem
ursprünglichen
Besuchswunsch
mit
insgesamt
19
Betrieben
an den
Tagen
um die
Cape
Wine
Show
ganze
8
übrig
geblieben
sind,
nicht
einmal
die
Hälfte,
obwohl
in
allen
bisherigen,
provisorischen
Programmen
immer
noch
die
meisten
der
Namen
aufgetaucht
waren.
Nun
wäre ja
nichts
gegen
Urlaub
am
Hotelpool
zu
sagen,
aber
das
dann
doch
lieber
mit
Familie,
nicht
ohne
sie -
zumal
in
Anbetracht
der
Tatsache,
dass
mein
Sohn
seinen
fünften
Geburtstag
morgen
ohne
Papa
feiern
muss,
der
statt
dessen
9.000
km
entfernt
Zwangsurlaub
machen
könnte. Da
sollte
sich
doch
noch was
machen
lassen,
und es
lässt
sich
noch
was
machen:
Meine
Klage
wird
von
WOSA
flugs
erhört
und
ich
bekomme
ein
interessantes
Besuchsprogramm
für
den
morgigen
Sonntag.
Dann
gibt
es
auch
wieder
mehr
zu
berichten.
Die
Weinberge
von
Voor-Pardeberg
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Eben
Sadie,
der
Ideologe |
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(Voor-Pardeberg,
14:30 h) -
Als
ich
Eben Sadie
vor
sechs
Jahren
kennenlernte,
da
verdarb
er den
von
der
Idee
her an
sich
interessanten
Abend
dadurch,
dass
er
stundenlang
alleine
quasselte
und
weder
die
Zuhörer,
noch
seinen
ebenfalls
anwesenden
Kollegen
Willie
de
Waal
zu
Wort
kommen
ließ.
Offenbar
hat
sich
die
Tendenz
zum
Alleinunterhalter
seither
noch
verstärkt.
Noch
mehr
gestört
hat
mich
allerdings
die
Tatsache,
dass
Sadie
zu
denen
zu
gehören
scheint,
die
bei
jeder
neuen
Masche
- in
Weinberg,
Keller
oder
Marketing
-
meinen,
die
gesamte
Weltgeschichte
neu
erfinden
zu
müssen,
um
ihren
Tick
zu
begründen.
Eben
Sadie
ist
beispielweise
gegen
den
Einfluss
neuer
Barriques
in
seinen
Weinen
und
glaubt,
das
sei
auch
unökologisch,
weil
die
Barriques
ja aus
Frankreich
nach
Südafrika
transportiert
werden
müssten.
Da
fragt
man
sich
doch,
warum
so
viele
neue
Barriques
in
seinem
Keller
liegen
(s.
Foto)
und
außerdem,
ob es
denn
sehr
viel
ökologischer
ist,
die
Weine
im
Container
in
alle
Welt
zu
schicken!
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Willie
und das
Terroir |
|
(Voor-Pardeberg,
11:00 h) -
Der
Empfang
bei
Willie
und
Tania
de
Waal
vom
Weingut
Scali
war
von
überwältigender
Herzlichkeit
und
Offenheit.
Schoone
Oord,
schöner
Ort,
heißt
das
herlliche
Landgut
am
Südosthang
des
Perdebergs
vollkommen
zu
Recht.
Und
dann
machen
die
beiden
auch
noch
unglaublich
gute
Weine.
Insgesamt
sind
es
zwar
nur
drei,
aber
die
haben
es in
sich:
Der
Blanc
aus 70
%
Chenin
blanc,
25 %
Chardonnay
und
etwas
Viognier,
ein
reinsortiger
Pinotage
und
ein
reinsortiger
Shiraz.
Der
Blanc
(2007)
und
der
Pinotage
(2005)
sind
in
diesem
Jahr
besser
als je
zuvor
und
vereinen
auf
fast
ideale
Weise
Komplexität
der
Aromen
mit
Kraft
und
Eleganz
am
Gaumen.
Die
Syrah
(2005),
die
ich
bereits
in
London
verkosten
konnte,
wird
mit
der
Zeit
immer
reifer
und
runder.
Der
Betrieb
und
seine
Weine
sollten
ein
absolutes
"must"
für
alle
Besucher
der
Cape
Wine
Show
in der
nächsten
Woche
sein.
Willie
de Waal
zur
Frage
"Wie
kommt
das
Terroir
in den
Wein?"
(Auf
das
Bild
klicken!)
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Land's
End |
|
(Riebeek
Casteel,
09:00 h) -
Nein,
wir
sind
nicht
am Kap
der
Guten
Hoffung.
Aber
hier
ist
wirklich
Land's
End,
Pampa,
Zivilisationswüste,
oder
wie
immer
man
das
nennen.
Unser
Hotel
ist
nicht
nur
eisig
kalt,
sondern
auch
nicht
in der
Lage
innerhalb
von 35
Minuten
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